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Kein Geld mehr - muss das Tierheim schließen?

Bückeburg. Schatzmeister Kurt Wiegand musste auf der Mitgliederversammlung des Tierschutzvereins Bückeburg-Rinteln und Umgebung im Le Theule Saal des Rathauses von einem Barverlust in Höhe von rund 83 000 Euro im Jahr 2013 berichten.

veröffentlicht am 29.04.2014 um 15:38 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 19:22 Uhr

Bückeburg. Schatzmeister Kurt Wiegand musste auf der Mitgliederversammlung des Tierschutzvereins Bückeburg-Rinteln und Umgebung im Le Theule Saal des Rathauses von einem Barverlust in Höhe von rund 83 000 Euro im Jahr 2013 berichten. Dieser Verlust liegt noch einmal um etwa 26 000 Euro höher als im Vorjahr.
Wiegand räumte ein, dass der Verein, der seit Jahren immer mehr Geld für die vielen Aufgaben des Tierschutzes ausgeben muss, als die Einnahmen betragen, schon längst nicht mehr existieren würde, wenn es 2005/2006 nicht den gewonnenen Gerichtsprozess und in 2012 eine Erbschaft gegeben hätte. Man habe sogar ein finanzielles Polster bilden können, mit dem jährliche Defizite ausgeglichen werden konnten.
„Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem zum Ende dieses Jahres unsere finanziellen Reserven aufgebraucht sind“, so Wiegand deutlich. Wenn keine außerordentlichen Geldeingänge zu verzeichnen sind oder andere Lösungen gefunden werden, „muss das Tierheim Anfang 2016 wahrscheinlich seinen Betrieb einstellen“. Es sei ungewiss, was dann mit den Tieren geschehen soll, die im Tierheim am Hasengarten Unterkunft und Pflege erhalten.




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