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Jetzt will es die Politiküber Kontakte mit Schülermitverwaltung richten

Kein Herankommen an die Jugend

Bückeburg (rc). Das "Lokale Bündnis für Familien" will jetzt Nägel mit Köpfen machen und in der zweiten Märzwoche zu seiner Auftaktveranstaltung einladen. Wie im Ausschuss für Jugend und Familie mitgeteilt wurde, soll an diesem Abend durch einen Referenten vorgestellt werden, welche Aufgaben ein solches Bündnis übernehmen und sich organisieren kann. Aufgearbeitet werden soll an diesem Abend auch der derzeitige Ist-Zustand: Was hat Bückeburg als kinder- und familienfreundliche Stadt bereits erreicht, wo gilt es anzusetzen?

veröffentlicht am 18.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Um die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an politischen Entscheidungen in der Stadt zu erhöhen, will der Ausschuss jetzt gezielt auf die Schülermitverwaltungen der drei weiterführenden Schulen der Stadt zugehen. Sie sollen samt der zuständigen Lehrer im Januar zu einem Gespräch geladen werden: "Zur Findung dessen, was man alles machen kann und wo der Schuh drückt." Wie Ratsherr Bernd Schierhorn von Bündnis 90 / Den Grünen einräumte, "weiß die Politik derzeit nicht recht, wie wir an Jugendliche herankommen und unsere Arbeit mit ihnen beginnen können. Jugendliche arbeiten anders als wir in den Gremien." Andererseits sei bei der Veranstaltung "next vote" des Stadtjugendrings im Vorfeld der Kommunalwahl deutlich geworden, dass es unter den Bückeburger Jugendlichen eine große Unzufriedenheit über ihre Situation gibt. Bei der entsprechenden Umfrage landete Bückeburg nur im Mittelfeld. "Es ist ein Blindflug, wie wir an Jugendliche herankommen wird ein schwieriger Weg." Ein erster Vorschlag kam von CDU-Ratsherr Friedrich Wilharm-Lohmann. Er schlug dieÜbernahme von Patenschaften für die Schülermitverwaltungen vor: "Vielleicht ist auf diesem Weg Kontinuität hineinzubekommen."




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