weather-image
22°
×

Ortsrat Meinsen-Warber pro Sanierung des Achumer Wegs und Stilllegung des „Basistelefons“

Kein übergroßer Enthusiasmus

Meinsen/Warber. Der Ortsrat Meinsen-Warber hat seiner Forderung nach einer Sanierung des „Achumer Wegs“ Nachdruck verliehen. Der Zustand der in Teilbereichen aus Betonplatten bestehenden Verbindung zwischen Warber und Achum steht seit langer Zeit auf der Agenda der örtlichen Lokalpolitiker.

veröffentlicht am 01.03.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 04:41 Uhr

„Wir sollten jetzt noch einmal die Einstellung entsprechender Finanzmittel in den Haushalt beschließen“, betonte Ortsbürgermeister Dieter Wilharm-Lohmann während der in den „Warber Krug“ einberufenen Sitzung. Die Aufforderung an den Stadtrat erfolgte einstimmig.

Der Beschlussfassung wohnte freilich kein übergroßer Enthusiasmus inne, was nicht zuletzt dem reichen Erfahrungsschatz der Ortsratsmitglieder geschuldet gewesen sein mag. Analoge Verlautbarungen verhallten in den zurückliegenden Jahren stets ohne erwähnenswertes Echo.

Die Sanierung war bereits vor einem Jahrzehnt Erörterungsgegenstand im Kreis der Lokalpolitiker. Der seinerzeit noch separat tagende Ortsrat Warber hatte dem damaligen Bauamtsleiter Karlheinz Soppe im September 2003 eine ähnliche Forderung mit auf den Heimweg in die Stadt gegeben. Während der Sitzung hatte der damals amtierende Ortsbürgermeister Rudi Beier allerdings bereits an den Langmut der Ortsräte appelliert: „Das wird dauern. Aber wir müssen das jetzt auf den Weg bringen.“

In einer ansonsten überwiegend von Sachstandsberichten geprägten Versammlung forderte der zweite Beschluss den Ortsratsmitgliedern ebenfalls keine enthusiastischen Höchstleistungen ab. In diesem Fall ging es um eine Anfrage des Unternehmens Telekom, welche die „Optimierung von Telekommunikationseinrichtungen“ thematisiert. „Optimierung“ bedeute in diesem Zusammenhang „Abbau“, erläuterte Verwaltungsvertreter Bernd Meier.

Gegenstand der „Optimierung“ ist das sogenannte Basistelefon an der innerörtlichen Bushaltestelle (Meinser Straße 20). Der Apparat soll nach Vorstellungen der Telekom Ende dieses Jahres außer Betrieb genommen werden. Anders als noch vor wenigen Jahren, als der Abbau von Telefonzellen und die Stilllegung öffentlicher Fernsprecheinrichtungen in den Bückeburger Ortsteilen regelmäßig respektable Entrüstungsstürme nach sich zogen, geriet die einstimmige Befürwortung der Maßnahme jetzt zum unaufgeregten Abhaken. In Zeiten von Mobil- und Smarttelefonen war niemandem aufgefallen, dass der Apparat seit langer Zeit defekt gewesen und mit ihm keinerlei Umsatz zu erzielen war.bus




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige