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Keine Chance für Rintelner IGS?

Rinteln. Beim Neujahrsempfang der CDU im Rintelner Ratskeller hat sich der CDU-Landtagsabgeordnete Otto Deppmeyer eindeutig dafür ausgesprochen, dass es auch nach der Neufassung des Schulgesetzes "besondere Ausnahmen für die IGS (...) weder für Schaumburg noch für Hameln-Pyrmont" geben werde.

veröffentlicht am 14.01.2011 um 15:22 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:18 Uhr

Rinteln. Beim Neujahrsempfang der CDU im Rintelner Ratskeller hat sich der CDU-Landtagsabgeordnete Otto Deppmeyer eindeutig dafür ausgesprochen, dass es auch nach der Neufassung des Schulgesetzes "besondere Ausnahmen für die IGS (...) weder für Schaumburg noch für Hameln-Pyrmont" geben werde. Die eventuellen IGS-Standorte Rinteln, Lindhorst und Hessisch Oldendorf sind auf die Genehmigung angewiesen, eine Integrierte Gesamtschule (IGS) auch mit vier statt fünf Zügen zu bilden.

Statt für die IGS sprach sich Deppmeyer für eine andere Schulform aus: "Wir haben die Möglichkeit, Oberschulen zu bilden", so der CDUler weiter. Allerdings seien die "Voraussetzungen" in Rinteln anders, "da es dort ein hervorragendes Gymnasium gibt. Außerdem sind dort die Voraussetzungen für die Fünfzügigkeit über zehn Jahre nicht gegeben", so Deppmeyer. Hinterher betonte Deppmeyer allerdings noch: "Das ist natürlich nur meine private Meinung."

Zu Beginn des Abends hatte sich CDU-Fraktionsvorsitzender Veit Rauch noch diplomatischer geäußert: Als ehemalige Universitätsstadt widerstrebe es der CDU in Rinteln, künftig nicht alle Schulformen anbieten zu können. "Sollte es allerdings nicht zur Einrichtung einer solchen (IGS) kommen, sollten wir schnellstmöglich auf die Einrichtung einer Oberschule (...) drängen", so Rauch.




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