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Apelerner Frauengesprächskreis besteht seit zehn Jahren

Keine geschlossene Gesellschaft

Apelern. Ein Gläschen Sekt und eine große Wandcollage haben für eine Gruppe der Apelerner Kirchengemeinde ein großes Ereignis markiert. Seit zehn Jahren treffen sich an jedem zweiten Mittwoch Frauen zum Gespräch. „Die Ideen gehen uns nie aus“, bilanzierte Rosemarie Niedert-Ebeling.

veröffentlicht am 25.02.2016 um 16:23 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

Gemeinsam mit Ingrid Homeier und anfangs noch mit Anita Kaczmarek hatte sie die Runde aus der Taufe gehoben. Zunächst begleitete „eine gewisse Skepsis“ im Kirchenvorstand den neuen Frauengesprächskreis, erinnerte sich Niedert-Ebeling. Doch sehr schnell habe sich die Vielfalt der gemeinsamen Stunden herum gesprochen. Stets werde ein halbes Jahr vorher das Themenprogramm geplant und nach entsprechenden Experten gesucht: „Über 40 Referenten haben mit uns schon über Gott und die Welt diskutiert.“ Etliche seien wiederholt da gewesen.

Der jährliche Weltgebetstag, die Auslegung der Bibel, jedoch auch Fragen zur Gesundheit oder zum Alter, Lesungen von Buchautoren oder Berichte über ferne Länder hätten das Interesse geweckt. „Wir sind keine geschlossene Gesellschaft“, betonte Niedert-Ebeling, „auch wer nur einmal im Jahr kommt, ist bei uns willkommen.“ Dass im Durchschnitt 15 Frauen im großen Rund Platz nehmen, trage aber zur persönlichen Genugtuung bei. Sie hätte nur einmal fast den Mut verloren, als sie ganz überraschend völlig allein im Saal stand: „Dieser Termin musste wohl niemandem gepasst haben.“

Zur Erinnerung, was der Frauengesprächskreis bereits diskutierte oder unternahm, hatten Homeier und Niedert-Ebeling eine große Wandtafel mit Dokumenten und Bildern bestückt. Auch kleine Ausflüge zum Beispiel ins Kloster Fischbeck oder zu einem Garten mit biblischen Pflanzen in Wiedensahl wurden nicht vergessen.

Kirchenvorsteherin Christiane Krüger-Feuerhake dankte für so viel Engagement ebenso wie Pastorin Anette Sieling. Beide wünschten ein weiterhin gedeihliches Gruppenleben und neuen Zuspruch, auch über das hiesige Kirchspiel hinaus. nah




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