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Laut Landkreis "optimale Versorgung" im Grenzbereich / Bedenken vor Ort

Keine Zeitverluste bei Notrufen aus Cammer

Cammer (bus). Die Ortschaft Cammer gilt als "rettungsdienstlich nicht unter- versorgt". Das wurde während eines Gesprächs im Stadthäger Kreishaus festgestellt, in dem Vertreter der Landkreise Schaumburg und Minden-Lübbecke das Rettungswesen im Grenzbereich Cammer erörtert en.

veröffentlicht am 22.07.2008 um 00:00 Uhr

Kreisdezernentin Ursula Müller-Krahtz erkannte sogar eine "optimale Versorgung", da immer das Rettungsfahrzeug den Auftrag erhalte, welches am schnellsten an der Einsatzstelle sei. In Cammer waren Sorgen laut geworden, rettungsdienstliche Hilfe nicht rechtzeitig zu erhalten, weil aufgrund der Zuordnung der Telefonvorwahl Notrufe aus der Ortschaft bei der Leitstelle der Berufsfeuerwehr Minden auflaufen. Im Verlauf des Gesprächs erläuterte ein Vertreter des Mühlenkreises, dass die Notrufe aus Cammer ohne Zeitverlust weitergeleitet würden. Bei der Entscheidungüber den Einsatz erhielte das Fahrzeug den Auftrag, das am schnellsten zum jeweiligen Einsatzort fahren könne. Die Disponenten müssten diese Regelung einhalten, das System funktioniere. Bei extremer Eilbedürftigkeit erlauben es die Regelungen, ein Einsatzfahrzeug von Minden aus auch ohne vorherige Rücksprache mit dem Landkreis Schaumburg zu schicken. Dieses Verfahren sei völlig unumstritten und finde auch in den Bereichen Eisbergen und Kleinenbremen Anwendung.




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