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Abschlussfeier des Schaumburger Hotel- und Gaststättengewerbes

Kerkamm: Mit diesem Ergebnis können wir uns gut sehen lassen

Bückeburg (bus). Um die Zukunft des heimischen Hotel- und Gaststättengewerbes ist es bestens bestellt. Das steht zumindest nach den Resultaten der aktuellen Prüfungen zu erwarten. "Wir können uns mit diesem Ergebnis bundesweit wahnsinnig gut sehen lassen", betonte Ralph Kerkamm, bei den Berufsbildenden Schulen Stadthagen (BBS) für die Koordination der Berufsfelder im Gastgewerbe zuständig, während der im Bückeburger Rathaussaal ausgerichteten Abschlussfeier. Die Branche könne auf die gastronomische Ausbildung im Schaumburger Land und in der Schule sehr stolz sein.

veröffentlicht am 10.07.2008 um 00:00 Uhr

Kerkamms Stolz rührte vor allem vom theoretischen Teil der Prüfungen nach drei Ausbildungsjahren her, in dem sämtliche Kandidaten den Anforderungen entsprachen. Bei den Fachkräften mit zweijähriger Ausbildung verfehlten in der Theorie zwei Prüflinge das Ziel. In der Gesamtrechnung, die auch die Praxis umfasst, bestanden 43 von 48 Auszubildenden. Besondere Erwähnung fanden die Köchin Arcangela Giuffré (Schmiedegasthaus Gehrke), die praktisch eine glatte "Eins" erzielte, und der Koch Alexander Heinecke (Ratskeller Bückeburg), dem die beste theoretische Prüfung gelang. Ebenfalls eine Extra-Erwähnungwar Kerkamm der "Lehrling" Reinhard Wiege wert - der Meister im Restaurantfach absolvierte im Alter von 42 Jahren eine Ausbildung zum Koch. Damit habe er "ein allerbestes Beispiel für das ständig hervorgehobene lebenslange Lernen" praktiziert. Reinhard Winter stellte "Fleiß, Ehrgeiz und vor allem positives Denken" der Zeugnisempfänger heraus. "Aufgrund der konjunkturellen Lage und dem steigenden Bedarf an guten Fachkräften haben Sie allen Grund, Ihrer Zukunft mit Optimismus entgegen zu sehen", unterstrich der Geschäftsstellenleiter Stadthagen der Industrie- und Handelskammer Hannover. BBS-Leiter Jürgen Steltner bezeichnete es als "ganz entscheidend", über Ziele, Wünsche und Vorstellungen zu verfügen. Darauf lasse sich das weitere Leben aufbauen. Bückeburgs Bürgermeister Reiner Brombach wies den erfolgreichen jungen Frauen und Männern eine ganz spezielle Rolle zu: "Sie sind Aushängeschilder der gesamten Region."




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