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Fenster, Türen, Obergeschoss: Alles neu

Kindergarten für 125 000 Euro rundum erneuert

Hespe (gus). Rund 125 000 Euro hat die Gemeinde Hespe in das eigene Kindergartengebäude gesteckt. Das Haus an der Ortsdurchfahrt ist sozusagen runderneuert worden.

veröffentlicht am 07.08.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 16:42 Uhr

Neue Fenster und Türen zur besseren Isolierung haben rund 40 000 Euro gekostet. Hinzu kommen 40 000 Euro für die Renovierung und den Umbau einer ehemaligen Erzieherinnenwohnung im Obergeschoss, wo nun die Giraffengruppe mit bis zu zehn Kindern Platz findet. Allein 25 000 Euro kostete eine Notfalltreppe für das Obergeschoss, die zur Auflage gemacht worden war. Den Rest der Achtelmillion macht nach Angaben von Bürgermeister Werner Vehling (SPD) der Anstrich der Fassade aus.

55 000 Euro von den Gesamtkosten bekommt die Gemeinde aus dem Konjunkturpaket II erstattet – das Geld kann für energetische Sanierungen verwendet werden. Die große Investition inmitten der Krise erklären die örtlichen Politiker auch damit, dass gerade in schweren Zeiten Arbeit nötig sei. Die am Hesper Kindergarten tätigen Firmen stammen allesamt aus dem Landkreis, großteils sogar aus der Samtgemeinde Nienstädt.

Die Arbeiten am Kita-Gebäude, in dem sich auch Wohnungen befinden, sind in der Ferienzeit über die Bühne gegangen, weil es dann etwas ruhiger auf dem Gelände ist, zu dem auch Turnhalle und Spielplatz gehören. Nur das Maler-Gerüst muss noch entfernt werden. Der Bauausschuss hat das Haus in dieser Woche besichtigt. Vorsitzender Martin Doering bescheinigte den Handwerkern gute Arbeit, selbiges tat Klaus Schmidt (Grüne). Vehling sagte, für Kinder sei kaum eine Investition zu teuer.

Die jetzige Investition zahlt sich doppelt aus. Einerseits dürfte der Energieverbrauch in dem Gebäude künftig deutlich geringer ausfallen. Außerdem ist mit dem umfunktionierten Obergeschoss nun weiterer Platz für die Kinderbetreuung geschaffen worden. Momentan hat unter dem Dach eine Minigruppe mit maximal zehn Kindern ab drei Jahren Platz. Sollte es nötig werden, könnte dort mit mehr Personal auch eine ganze 25er-Gruppe betreut werden. In dem Fall würde die mittlere Etage für eine reine Krippengruppe mit 15 Jungen und Mädchen frei. Momentan ist dort eine altersgemischte Gruppe untergebracht.

Künftig böte der Kindergarten also zwei 25er-Gruppen im Untergeschoss und einer 25er-Gruppe im Obergeschoss sowie einer Krippengruppe in der Mitte Platz. Macht in der Summe 90 Betreuungsplätze. Fraglich ist noch, welche Art von Zaun das Grundstück zur Straße hin abgrenzt. Die Baupolitiker konnten sich nicht einigen. Die Tendenz geht hin zu einem Metallzaun, der wie der jetzige Holzzaun 80 Zentimeter hoch sein soll. Als Farbe steht Anthrazit hoch im Kurs. Vehling soll weitere Angebote einholen und diese erneut zur Beratung stellen.




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