weather-image
16°
×

Neuer Plan für Gelände an der Kirche

Kirchvorplatz soll rot werden

Sachsenhagen (aw). Der Vorplatz der Elisabethkirche soll im Zuge der Dorferneuerung umgestaltet werden. Dafür haben sich die Bauausschüsse des Stadt- und des Samtgemeinderates, der für die Friedhöfe zuständig ist, in ihrer gemeinsamen Sitzung ausgesprochen.

veröffentlicht am 22.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 00:42 Uhr

„Wir wissen ungefähr, was der Denkmalschutz erwartet“, sagte Stadtdirektor Jörn Wedemeier im Hinblick auf das Ehrenmal. In einer früheren Konzeption war vorgesehen, dieses von seinem jetzigen Standort zu entfernen und an einem anderen Platz wieder aufzustellen. Das hatte der Denkmalschutz abgelehnt.

Planerin Christina Stoffers will nun zwar das Ehrenmal an seinem Platz belassen, den Fokus aber auf die Kirche selbst lenken. Der neue Kirchvorplatz soll etwa 100 Quadratmeter groß werden. Zusätzlich wollen die Samtgemeinde, die Stadtverwaltung und die Kirchengemeinde als Träger den Weg am westlichen Kircheneingang erweitern und einen Rundgang um die Kirche ermöglichen. Das Sandsteinkreuz würde dann auf dem neuen Kirchvorplatz stehen. Die alten Grabsteine an der Kirche sollen umgesetzt und am Vorplatz den Übergang zum Rundweg „einrahmen“. An der nördlichen Seite des Kirchenschiffes ist ein barrierefreier Eingang geplant. Noch offen ist die Frage, was mit den Eingangstoren geschehen soll.

Als Material schlug Stoffers Klinkerpflaster mit einer relativ rauen Oberfläche vor, „eine rote Fläche, mit Sandstein zweireihig eingefasst“. Dies passe optisch gut zur Kirche. Außerdem sei Klinker nur minimal teurer.

„Die Versiegelungsfläche ist durch den neuen Entwurf reduziert worden“, erklärte Stoffers auf die Nachfrage eines Ratsmitglieds, wie das Regenwasser schnell genug abgeleitet werden könne. Der Weg an den Gedenktafeln werde nicht gepflastert. Außerdem könnten entsprechende Drainagen und Kanäle verlegt werden.

Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich nach einer ersten Kostenberechnung der Samtgemeinde auf etwa 85 000 Euro. Zu 50 Prozent soll das Projekt über die Dorferneuerung gefördert werden.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige