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Von Goethe, Schiller und Totenschädeln

Klasse 7c der Hildburgschule eröffnet eigene Ausstellung

RINTELN. Die Schüler der Klasse 7c der Rintelner Hildburgschule haben recherchiert und gelesen, jetzt ist das Ergebnis da: eine eigene Ausstellung über Goethe und Schiller. Sie ist ab sofort für zwei Wochen in der Sparkassenfiliale in der Klosterstraße zu sehen.

veröffentlicht am 23.05.2017 um 14:21 Uhr
aktualisiert am 23.05.2017 um 18:20 Uhr

Die Klasse 7c der Hildburgschule, deren Klassenlehrerin Martina Florenz (2. v. r.) und die stellvertretende Schulleiterin Verena Ellermann (r.) präsentieren die Goethe-und-Schiller-Ausstellung. Foto: LB

Autor:

Luis Böhm
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RINTELN. Zwei Wochen lang haben die Schüler der Klasse 7c der Hildburgschule akribisch gelesen, recherchiert und erarbeitet.

In vielen Kleingruppen wurden verschiedenste Aspekte der Leben zweier der bedeutendsten Schriftsteller und Dichter der deutschen Geschichte beleuchtet: Goethe und Schiller. Die Ergebnisse stellen die Schülerinnen und Schüler nun seit dieser Woche in einer kleinen Ausstellung in der Sparkasse in der Klosterstraße aus.

Unter der Leitung von Klassenlehrerin Martina Florenz analysierte man beispielsweise den damaligen Bekanntheitsgrad der aus Weimar stammenden Lyriker, deren Beziehung zueinander sowie deren Werdegang, bis hin zu ihrem Tod.

Eine Gruppe nahm sich zum Beispiel der unrühmlichen Umstände von Schillers Tod an: So starb er im Jahre 1805 an den Folgen einer Tuberkuloseerkrankung, nachdem eine Zeitung ihn bereits einige Monate zuvor fälschlicherweise für tot erklärt hatte. Später war es Goethe, der den Totenschädel seines Freundes in seinen Besitz nahm.

In einem weiteren Projekt wurden einige Schüler kreativ und entwarfen moderne Werbeplakate, denen Zitate von Goethe und Schiller als Slogans dienen.

„Die Schüler interessieren sich sehr für die Materie, was man auch an den wirklich gut gelungenen Plakaten sehen kann“, erzählt Klassenlehrerin Florenz. So habe man im Vorfeld der Ausstellung klassenintern sogar eine kleine Inszenierung vom Erlkönig durchführen können.

Die Idee, eine Ausstellung auszurichten, sei auch von den Schülern selbst gekommen, erzählt Florenz weiter: „Wir wollen den Leuten zeigen, was wir Interessantes erfahren und gelernt haben, und dem einen oder anderen vielleicht auch etwas Neues beibringen“, erzählt eine Schülerin.

Auch eine Reise nach Weimar wäre für die Schüler reizvoll, wird sie die Thematik doch auch im nächsten Schuljahr noch begleiten: So ist als Lektüre für die achte Klasse Goethes „Faust“ geplant. Die Dauer der Ausstellung ist auf zwei Wochen angesetzt.




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