weather-image
12°
×

Dorferneuerung, Flurbereinigung: In den nächsten vier Jahren soll sich noch einiges tun

Kleine Stadt Sachsenhagen hat Großes vor

Sachsenhagen (jpw). Vieles, aber nicht alles, was in den nächsten Jahren baulich in der Stadt Sachsenhagen geschieht, passiert mit Zuschüssen aus der Dorferneuerung. Zweifellos sehen Rat und Verwaltung das Geld des Landes und der EU als Initialzündung für einige große Projekte, zu denen die kleine Stadt bis zum Jahre 2012 in der Lage sein wird.

veröffentlicht am 24.07.2008 um 00:00 Uhr

In rund vier Jahren endet das Dorferneuerungsverfahren in Sachsenhagen. Bis dahin hat sich der Rat mit und ohne Hilfe des Geldes aus der Dorferneuerung und auch Zuschüssen anderer Institutionen, zum Beispiel des Landkreises, noch einige große Projekte auf die Fahnen geschrieben, die das Gesicht der Stadt verändern werden. Unter derÜberschrift Schulwegsicherung läuft das, was in der Domäne bereits begonnen hat. Gegenwärtig wird die Kanalisation erneuert, wofür die Samtgemeinde und die Stadt in die Tasche greifen müssen, anschließend wird die Domäne gepflastert und eine Brücke über den Ziegenbach gebaut, der Schulwegaus der Innenstadt endet auf der Grünfläche vor der Schule. Entstehen wird auch eine Bushaltebucht gegenüber vom Plus-Markt. Aus Kostengründen möglichst gleich mit abgewickelt werden soll der Bau einer zweiten Brücke über den Ziegenbach in Richtung "Schlossgarten" für rund 14 000 Euro, deren Bau nicht aus der Dorferneuerung bezuschusst wird. Der Umbau des Schützenplatzes und der Wietersheimstraße beginnt Mitte September. Erneuerung der Kanalisation in der Wietersheimstraße, Neupflasterung der Straße sowie des gesamten Schützenplatzes, Einbau eines geschotterten Weges entlang des Walles und ein neuer Zaun auf der entgegensetzten Seite mit Lärchenbohlen sind die wichtigsten Stichworte. Schwierig wird sich nach Einschätzung von Egbert Lichtinger, dem Vertreter der Stadt für die Dorferneuerung, die anstehende Planung für einen neuen Marktplatzes gestalten. Grund sollen "so viele verschiedene Ideen" sein. Dagegen sei die Obere Straße "einfach", weil sie nach dem Muster der Mittel- und der Goedenstraße ausgebaut werden soll. Nicht mit Geld aus der Dorferneuerung, aber trotzdem bezuschusst, wird die Stadt im kommenden Jahr den Ausbau des Fuß- und Fahrradweges im Sinkenbrink vorantreiben. Für das Jahr 2010 gibt es eine Aussage des Landes Niedersachsen, die Planungen zum Ausbau der Kreuzung Sinkenbrink/Meierei umzusetzen. Verwirklicht werden sollen auch noch die Planungen aus der Flurbereinigung, das Oberflächenwasser aus der Feldmark in einem großen Radius um die Stadt herumzuleiten.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige