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Fläche verdoppelt, 20 Stände mehr / 54 Aussteller in den „Christstollen“

Kleinenbremer Weihnachtsmarkt unter Tage expandiert kräftig

Kleinenbremen (ly). Der Kleinenbremer Weihnachtsmarkt unter Tage, mit mehr als 3000 Gästen bereits bei der Premiere ein Erfolg, legt im zweiten Jahr ordentlich zu. „Wir haben 54 Aussteller“, berichtete Mirko Ignatz, neuer Geschäftsführer von Besucherbergwerk und Museum, im Bezirksausschuss.

veröffentlicht am 30.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 16:41 Uhr

Zum Vergleich: Voriges Jahr waren 34 Stände in den „Christstollen“ aufgebaut. Diesmal, so Ignatz, sei die Fläche für den Markt etwa verdoppelt worden. Der Termin: 17. bis 19. Dezember.

Das Wachstum gibt Anlass zur Freude, stellt die Veranstalter aber zugleich vor neue organisatorische Probleme. „Doppelte Fläche heißt auch doppelter Personaleinsatz und doppelte Sicherheit“, erklärte Ignatz. Dennoch musste Platz geschaffen werden.

Beim ersten Mal war die stillgelegte Grube wegen Überfüllung vorübergehend geschlossen worden. Menschen mussten vorm Eingang in der Kälte ausharren. Das soll nicht noch einmal passieren. Schließlich sei der Weihnachtsmarkt überregional bekannt. „Eine Topleistung der Bergleute“, so der neue Chef.

Friedrich Vogt, Vorsitzender im Bezirksausschuss, regte einen eigenen Stand des Ortsgremiums auf dem Weihnachtsmarkt an. „Wir könnten für die Dörfer Kleinenbremen, Nammen und Wülpke ein bisschen Geld reinholen“, schlug er vor. „Von der Stadt kriegen wir nichts mehr.“

Mirko Ignatz, im Amt seit September, war auf Einladung Vogts in den Bezirksausschuss gekommen, um sich dort vorzustellen. Er hatte noch mehr Neuigkeiten mitgebracht. „Das Museum bleibt Museum, aber der Untertage-Bereich wird stärker Event-Stätte“, so Ignatz, der eine Belebung des Tourismus erwartet. „Ich werde verstärkt von Firmen angesprochen“, berichtete er.

Heinz Watermann, Mitglied im Ortsgremium, findet „einige Teile“ im Museum „etwas verstaubt“. Da konnte Ignatz den Politiker beruhigen: „Die Ausstellung wird komplett neu überarbeitet“, kündigte der Museumswissenschaftler an. „Es soll wieder Bergbaugeschichte geschrieben werden.“

Außerdem soll in Besucherbergwerk und Museum ein außerschulischer Lernort eingerichtet werden. „Und das Kinderbergwerk unter Tage ist nicht nur geplant, es wird auch umgesetzt“, wie der Geschäftsführer verspricht, ohne bereits einen Termin dafür nennen zu können.

Es geht voran: Mirko Ignatz, neuer Geschäftsführer von Besucherbergwerk und Museum.

Foto: ly




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