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Kontroverse um Nachnutzung von DGH-Räumen

„Kleinvieh“ macht auch Mist?

veröffentlicht am 08.09.2016 um 12:25 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 10:29 Uhr

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VON KARSTEN KLAUS

Während die SPD dem Bedarf der Gemeinde in jedem Fall Vorrang einräumen möchte, würden Bürgermeister Hartmut Krause und die Wählergemeinschaft wieder vermieten, wenn die vorhandenen Mieter zusätzlichen Bedarf anmelden würden.

Krauses Vorgehen stieß bei der SPD auf Kritik: Dieser hatte nach Auszug einer Mieterin im Haus angefragt, ob andere Mietparteien zusätzlichen Bedarf hätten. Nur wenn das nicht der Fall sein sollte, würde Krause eine Nachnutzung durch die Gemeinde empfehlen. Sein Argument: Auch eine geringfügige Einnahme wäre eine Einnahme für die Gemeinde. Die möglicherweise zu erzielenden Beträge erscheinen der SPD jedoch nicht nennenswert – lieber solle man den Raum gleich selbst nutzen.

Darüber, dass es genügend sinnvolle Verwendungen für die Gemeinde gäbe, ist man sich indes einig. Die zur Disposition stehenden Flächen könnten als kleiner Tagungs- und Veranstaltungsraum und als Lager genutzt werden. Hier könnten sich zum Beispiel die Fraktionen, das Jugendforum oder die Mittwochsfrauen treffen.

Insgesamt wird das Gemeinschaftshaus mit Saal und Kegelbahn übrigens gut frequentiert. Krause berichtete, dass der Saal allein schon in diesem Jahr 21 Mal vermietet worden sei. Man habe einigen Interessenten bereits absagen müssen, da speziell an Wochenenden die Nachfrage groß sei.kk




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