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Klinik: „Standort ist unumstritten“

Gelldorf (mld). Das geplante Schaumburger Klinikum kommt „unumstritten“ nach Obernkirchen. Das hat der Kreistagsabgeordnete und Obernkirchener Ratsherr Horst Sassenberg auf der Jahreshauptversammlung der Obernkirchener CDU am Donnerstagabend im Hofcafé Eggelmann verkündet.

veröffentlicht am 14.08.2009 um 11:45 Uhr
aktualisiert am 04.12.2012 um 11:45 Uhr

„Der Standort Obernkirchen ist sicher“, so Sassenberg. Hierüber gebe es einen Beschluss des Kreistages, der am Mittwoch getagt habe. Und der habe den Wortlaut „Region Obernkirchen“ bezüglich des Klinik-Standorts im Text gehabt.

Doch noch gebe es „viele Einzelfragen zu klären“. So ist der genaue Standort des Klinikums unklar, hierfür kämen verschiedene Grundstücke infrage, außerdem müssten noch Gespräche mit der Bundeswehr geführt werden: Ein Klinikum im Raum Obernkirchen läge in der Einflugschneise der Heeresflieger. Details erwartet Sassenberg „in den nächsten Monaten“.

Des Weiteren sprach sich Sassenberg klar gegen einen Erhalt der Rinteln-Stadthagener Eisenbahn aus: „Wir haben schon oft versucht, eine schnelle Verbindung auf der Strecke zu schaffen, aber es hat nie funktioniert.“ Ende August läuft die Ausschreibung für den Verkauf der Strecke aus, doch bisher gebe es keinen Interessenten. „Die Strecke ist nicht mehr haltbar, das sieht auch das Land Niedersachsen so“, so Sassenberg.

Das Thema Koalitionsbruch im Obernkirchener Stadtrat scheint inzwischen vollständig vom Tisch zu sein, wie Martin Schulze-Elvert, Fraktionssprecher der CDU/WGO, deutlich machte: „Wir haben bisher diese Zweckehe gut überstanden und werden weiter unser gemeinsames Ziel verfolgen.“ Die SPD hatte über dem Thema Nachnutzung der ehemaligen Grundschul-Außenstelle in Krainhagen mit Koalitionsbruch gedroht.

„Grundsätzlich haben wir immer gut zusammengearbeitet“, gibt sich auch SPD-Fraktionssprecher Wilhelm Mevert friedlich gestimmt. „Das Thema hat sich erledigt.“




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