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Klinikum: Lagebericht

Stadthagen (han). .Einen Lagebericht über den geplanten Klinikum-Neubau in Obernkirchen hat der Krankenhaus-Manager Christian von der Becke während der Jahresversammlung des „Fördervereins Kreiskrankenhaus Stadthagen“ präsentiert. Wie bekannt, werden im Landkreis die bestehenden Krankenhäuser in Rinteln, Stadthagen und Bückeburg zu einem Gesamtklinikum zusammengefasst. Während der Mitgliederversammlung beleuchtete der Geschäftsführer des Klinikums Schaumburg diverse Aspekte des Vorhabens, wie zum Beispiel die Grundstücksauswahl, entstehende Vorteile und den aktuellen Stand des Projektes.

veröffentlicht am 22.01.2010 um 12:47 Uhr
aktualisiert am 04.12.2012 um 12:48 Uhr

Insgesamt 437 Betten soll das neue Krankenhaus zählen. Mit der Neurologie und der Urologie werde das Gesamtklinikum zwei neue Fachabteilungen hinzu bekommen. Nach dem Referat stellte sich von der Becke den Fragen der Mitglieder.

Wie Personalabbau und Qualitätssicherung miteinander vereinbart werden könnten, wollte Lydia Lammermann-Henning wissen. „In Stadthagen haben wir zehn zusätzliche Stellen geschaffen, im Rintelner Klinikum hingegen 20 Arbeitsplätze abgebaut“, antwortete von der Becke. Beides habe mit der Nachfrage zu tun. Im Gegensatz zu Rinteln sei das Stadthäger Krankenhaus hundertprozentig ausgelastet. Die Nachnutzung der jetzigen Kliniken werde ab Anfang kommenden Jahres untersucht, beantwortete von der Becke eine weitere Frage, die sich auf die „alten“ Standorte richtete.

Der Vorstand des Fördervereins wurde einstimmig entlastet. Im vergangenen Jahr seien Anschaffungen im Wert von rund 10 000 Euro gemacht worden, berichtete der Vorsitzende Wilhelm Söhlke, der dann den Mitgliedern, Patienten, Spendern und dem Krankenhauspersonal für das „erfolgreiche Jahr 2009“ dankte.




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