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Klinikvorstand wehrt sich

Minden. Der Vorstand der Mühlenkreiskliniken verwahrt sich in einer Pressemitteilung energisch gegen Vorwürfe von ver.di, Mitarbeiter zu bespitzeln. Diese Verdächtigungen hatte ver.di am Wochenende in einer Mitteilung der Vertrauensleute der Mühlenkreiskliniken veröffentlicht.

veröffentlicht am 22.11.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 13:41 Uhr

Hintergrund der Vorwürfe sei die einmalige Auswertung von Transponderdaten eines Mitarbeiters. Diese Auswertung der Zugangsdaten zum Büro habe aufgrund des Verdachts auf Arbeitszeitbetrug und nach Einschaltung eines externen Anwaltes stattgefunden. Dieser Verdacht habe sich bestätigt, als in Folge der Belege über die Zugangsdaten zum Büro auch der Computer des Mitarbeiters ausgewertet worden sei und massive private Nutzungen belegt habe. Die Beweise von Arbeitszeitbetrug hatten die fristlose Kündigung zur Folge.

Dr. Olaf Bornemeier: „Der Vorstand ist nicht Willens, Betrug auch nur im Ansatz zu dulden. Der Vorstand versteht sein energisches Vorgehen auch als Schutz aller ehrlich arbeitenden Mitarbeiter, die das Arbeitspensum für diesen betrügerischen Kollegen mit erledigen mussten. Wer meint, unserem Unternehmen auf diese Weise in die Tasche greifen zu können, muss bereit sein, den Verlust des Arbeitsplatzes und die Ahndung des Betruges auf sich zu nehmen“, so Bornemeier. Und weiter: „Wer dem Vorstand unterstellt, er beauftrage oder dulde die Bespitzelung von Mitarbeitern auch nur ansatzweise, sät bewusst Zwietracht – ein Tatbestand, den der Vorstand nicht auf sich beruhen lassen wird.“




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