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Kinder haben viel Spaß in der Volleyballabteilung des VfL / Schnuppertraining ein Erfolg

Klopapierrollen für mehr Zielsicherheit

Bückeburg (tla). Füße kreisen, eine Art Liegestütz machen und dann noch die Bauchmuskeln auf Vordermann bringen: "Fünf, vier, drei, zwei, eins und einmal noch - geschafft", Beate, Alessia, Benedikt und Maximilian machen sich warm, bevor sie einen Volleyball in die Hand nehmen. Sie machen beim Ferienspaß mit undbesuchen ein Volleyball-Schnuppertrai ning.

veröffentlicht am 17.07.2008 um 00:00 Uhr

Zum Aufwärmprogramm gehören eben auch Dehn- und Kräftigungsübungen. Mattenrutschen oder mit Luftballons herumtollen fanden die Jungen und Mädchen allerdings besser. "Richtiges Aufwärmen sollte immer sein. Aber ich will den Kindern die Sportart Volleyball spielerisch beibringen", erzählt Remon Sperr,der Abteilungsleiter der Volleyballsparte des VfL Bückeburg ist. Gesagt, getan. "Baggern, Pritschen und Aufschlagen will schließlich gelernt sein. Deshalb habe ich mir eine besondere Übung für das Pritschen ausgedacht", sagt Sperr. Er holt eine Tüte mit leeren Klopapierrollen, versehen mit einem Gummiband, und verteilt diese. In Zweiergruppen stehen sich die Kinder gegenüber. Einer trägt eine Klopapierrolle an der Stirn. Einer hat einen Federball zum Werfen. "Ihr müsst versuchen den Ball mit der Rolle zu fangen. Die Stirnhöhe ist beim Pritschen wichtig", erklärt der Trainer. Benedikt und Maximilian bilden ein Team. Nach mehren Versuchen schafft es Maximilian. Er fängt den Federball von Benedikt. Das sind doch schon gute Voraussetzungen für die nachfolgenden Übungen mit Bällen. Auch die Mädchen Alessia und Beate warten gespannt auf die nächsten Aufgaben. "Ich habe schon einmal mit meinem Vater bei uns im Garten Volleyball gespielt", erzählt Alessia. Den jungen Sportlerinnen und Sportlern gefällt der Volleyball-Schnuppertag in der Dr. Faust Sporthalle. Remon Sperr kann dem nur beipflichten: "Wir wollen am Ferienspaß in Zukunft wieder regelmäßig teilnehmen. Dieses Jahr haben 18 Kinder im Alter von sieben bis 13 Jahren mitgemacht." Maximilian, Benedikt, Alessia und Beate finden jedenfalls Volleyballspielen toll und machen vielleicht auch weiter.




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