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Stadtmeister erreicht im Egbert-Müller-Erinnerungsturnier nicht das Finale

Knatenser Bouletten holen sich den Pokal

Bückeburg (sig). Einmal im Jahr denken die VfL-Mitglieder an den Mann, der vor Jahren auf ihrer Tennisanlage das Spiel mit den Metallkugeln hoffähig gemacht hat. Egbert Müller starb leider viel zu früh. Aber andere sind in seine Fußstapfen getreten. Dazu gehört vor allem Dieter Getzschmann. Er sorgte dafür, dass diese Feierabendbeschäftigung immer mehr Bedeutung erlangte und Bückeburg zu einer Boule-Hochburg wurde.

veröffentlicht am 13.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 19:21 Uhr

Nach dem Ende der Stadtmeisterschaften gibt es zum Ausklang der laufenden Saison ein Erinnerungsturnier, das den Namen von Egbert Müller trägt. Daran nehmen Mannschaften teil, die zur Tennis- und Bouleabteilung des VfL Bückeburg gehören, sowie befreundete Teams.

Um den Ablauf planen zu können, wurde für alle Spiele bis auf das Finale eine bestimmte Zeit vorgegeben. In der Vorrunde gab es 18 Begegnungen. Acht Teams qualifizierten sich für das Viertelfinale mit folgenden Ergebnissen: Knatenser Bouletten-VfL Tennis-Herren 13:8, Die Unzertrennlichen-Weiß-Rot-Blau 13:4, Weststadtbouler-Die Unberechenbaren 10:5 und Die Marathonis-Bückebouler 6:7.

Während die Weststadtbouler ganz souverän mit einem 12:4-Erfolg gegen die Bückebouler ins Finale zogen, blieb der amtierende Stadtmeister „Die Unzertrennlichen“ mit Cheforganisator Dieter Getzschmann unerwartet mit 10:11 gegen die Knatenser Bouletten auf der Strecke. Vorher hatten die Champions alle Gegner überaus klar bezwungen.

Im Finale revanchierte sich dann das Team aus Knatensen für die 5:7-Niederlage in den Gruppenspielen mit einem am Ende überraschend deutlichen 13:7 gegen die Weststadtbouler. Das Spiel war aber am Anfang umkämpfter, als es dieses Ergebnis aussagt. Nach einer 3:0-Führung glich der Gegner zum 6:6 aus. Und auch beim 9: 7 blieb es noch spannend. Aber Anette und Detlev Puttler sowie Horst Seipp hatten an diesem Tag einfach das bessere Rezept gegen einen nicht minder spielstarken Kontrahenten aus der Weststadt. Klaus Pluntke, Udo Pöhler und Jürgen Neumann waren ohne Niederlage bis ins Finale marschiert.

Der Wanderpokal, den Annelore Müller dem Turniersieger überreichte, hatte vor Jahren das von Jürgen Freitag geleitete Eilser Team der „Bergklauser“ gestiftet. Diese Mannschaft gibt es heute nicht mehr.




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