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19. „Winter-Nachtmarsch“ der Reservistenkameradschaft läuft mal ganz anders

Kniffeliges Kinderspiel

Bückeburg. Wenn im Zusammenhang mit einer Reservistenkameradschaft von einem „Winter-Nachtmarsch“ die Rede ist, ist der Gedanke naheliegend, dass diese Veranstaltung speziell für ehemalige Soldaten der Bundeswehr gedacht ist, die mal wieder in Tarnkleidung und mit schwerem Gepäck ordentlich Kilometer machen möchten. Nicht aber so bei der Reservistenkameradschaft Meinsen-Warber. Die nämlich hatte zu der mittlerweile 19. Ausgabe ihres alljährlichen „Winter-Nachtmarsches“ ausschließlich Zivilisten als Teilnehmer eingeladen.

veröffentlicht am 19.02.2016 um 12:04 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 05:22 Uhr

Gut möglich zwar, dass den insgesamt zehn (jeweils mindestens vierköpfigen) Teams örtlicher Vereine und Institutionen auch einige ehemalige Wehrpflichtige respektive Zeitsoldaten angehörten, wenn das aber so gewesen sein sollte, war dies lediglich ein statistischer Spiegel der Gesellschaft. Offiziell ins Rennen gegangen waren bei der als spaßige Fußgängerrallye konzipierten und zur Pflege der Dorfgemeinschaft gedachten Veranstaltung jedenfalls keine Reservisten-Teams, erklärte Olaf Rietenberg, der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft.

Statt dessen zeichneten die Mitglieder der Reservistenkameradschaft Meinsen-Warber für die Organisation am „Meldekopf“ im örtlichen Kyffhäuser-Schießstand und für die Betreuung der entlang der rund acht Kilometer langen Strecke aufgebauten Stationen verantwortlich. Insgesamt mussten die nach Karte wandernden Teilnehmer des „Winter-Nachtmarsches“ sieben Haltepunkte anlaufen, wo unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen waren. So galt es etwa ein kniffeliges Kinderspiel zu lösen, Fragen zum Allgemeinwissen zu beantworten, Eulen aus Papier zu basteln und Dartpfeile auf eine Zielscheibe zu werfen. Zudem konnten sie ihre Treffsicherheit beim Schießen auf dem Rusbender Schießstand unter Beweis stellen.

Am Ende der mehrstündigen Veranstaltung landete die Mannschaft der Trachtengruppe Rusbend auf dem ersten Platz, wofür ihnen der „Karl Edelmann Wanderpokal“ überreicht wurde. Zweiter wurde das Team der Ortsfeuerwehr Rusbend, während es die Damenmannschaft „Sofias Sternenkrieger“ auf den dritten Platz schaffte. wk




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