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Jugendfeuerwehr Rusbend gewinnt den Nachtmarsch in Röcke

Knifflige Aufgaben und viel Spaß

RÖCKE. Der jährliche Winterwettbewerb der Jugendfeuerwehren aus Bückeburg im Ortsteil Röcke war für die Organisatoren und Teilnehmer eine rundum gelungene Veranstaltung. Alle Teilnehmer hatten viel Spaß. Am Ende siegte die Jugendfeuerwehr Rusbend

veröffentlicht am 08.03.2018 um 14:30 Uhr
aktualisiert am 08.03.2018 um 16:50 Uhr

Station 1: Es mussten so viele Bälle wie möglich in einer vorgegebenen Zeit aus der umgeschnallten Kiste geschüttelt werden. Foto: Moritz Gumin
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Die Jugendlichen und das Betreuer-Team mussten im Rahmen des Wettbewerbs getrennt voneinander an vier Stationen ihr Wissen und Geschick unter Beweis stellen – ohne Smartphones zu benutzen.

Zum Start gab es im Feuerwehrhaus Röcke Spaghetti bolognese, zubereitet und geliefert vom Mindener Restaurant „Erste Sahne“. Den Kindern schmeckte es sichtlich, so gestärkt konnten sich acht Gruppen auf den Weg machen.

Die erste Station war nicht weit vom Startpunkt entfernt. In der Umkleide der Ortsfeuerwehr mussten 15 Melodien und Instrumente erraten werden. Im Anschluss wurde einem Betreuer eine mit Bällen gefüllte Box umgeschnallt. Durch geschicktes Wackeln musste der Betreuer versuchen, in einer vorgegebenen Zeit so viele Bälle wie möglich zu verlieren. Auch diese Aufgabe wurde mit viel Spaß erfolgreich gelöst.

Maximilian Vauth (li.) überreicht der Jugendfeuerwehr den Pokal. Foto: Moritz Gumin
  • Maximilian Vauth (li.) überreicht der Jugendfeuerwehr den Pokal. Foto: Moritz Gumin
Die Jugendlichen mussten diverse Erste-Hilfe-Materialien erraten und erklären. Foto: Moritz Gumin
  • Die Jugendlichen mussten diverse Erste-Hilfe-Materialien erraten und erklären. Foto: Moritz Gumin

Danach schickte Mitorganisator Marius Andrei die Gruppen zum Nachtmarsch auf die Strecke. Zur Orientierung hatte jede Gruppe eine Karte erhalten, auf der die Route eingezeichnet worden war. Nach einem kurzen Marsch kamen die Gruppen an der zweiten Station an. Dort mussten die Jugendlichen und Betreuer 15 Gewürze anhand des Geruches und des Aussehens erraten. Dabei entwickelten manche Teilnehmer Juniorkoch-Qualitäten.

Bei der dritten Station mussten acht Papierflieger gebastelt werden, die nach Möglichkeit weit fliegen sollten. Der beste Papierflieger flog schließlich knapp zehn Meter weit. Parallel dazu mussten die Betreuer unter Zeitvorgabe die einzelnen Ministerien der Bundesrepublik Deutschland aufschreiben.

Kurz vor dem Ziel stand die letzte Station auf der Laufkarte. Dort ging es um das Thema Erste Hilfe. Die Kinder mussten diverse Materialien erraten und erklären, wozu sie benötigt werden. Für die Betreuer ging es dagegen kniffliger zu. Ihre Aufgabe bestand darin, den Inhalt eines Kfz-Verbandskastens aufzulisten. Gar nicht so einfach, wie sich viele gedacht haben, denn nicht nur Pflaster, Kompressen oder Rettungsdecke sind in dem Kästchen vorhanden, sondern vieles mehr. Zurück am Feuerwehrhaus ging es weiter. Dort wurden Fotos aus den letzten Jahren präsentiert, unter anderem vom Stadtzeltlager. Das weckte bereits Vorfreude auf das kommende Stadtzeltlager im Sommer.

Im Anschluss fand die Siegerehrung statt, dabei wurde der 7. Platz durch die Gruppen „Bückeburg Rot“ und „Bückeburg Blau/M-W-A“ doppelt belegt. Platz 6 ging an die Jugendfeuerwehr Scheie, Platz 5 an die Jugendfeuerwehr Müsingen. Die Gruppe „Cammer Herr Nilson“ belegte den 4. Platz. Die Jugendfeuerwehr „Cammer Kleiner Onkel“ erreichte den 3. Platz, die heimische Gruppe aus Röcke und Evesen belegte den 2. Platz. Große Freude herrschte bei der Jugendfeuerwehr Rusbend. Die Gruppe gewann den Winterwettbewerb und konnte den Pokal mit nach Hause nehmen.

Stadtjugendfeuerwehrwart Maximilian Vauth und sein Team zogen ein positives Fazit. Alle Jugendlichen und auch die Betreuer hatten sehr viel Spaß an diesem Abend und selbst das Smartphone wurde kein einziges Mal verwendet, geschweige denn vermisst. Jetzt stehen für das Team um Vauth gleich die nächsten Aufgaben vor der Tür: So müssen die Stadtwettbewerbe und das beliebte Stadtzeltlager organisatorisch vorbereitet werden. red




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