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Wie wird ein Druckverband angelegt?

Knifflige Fragen und Aufgaben bei Wintermarsch der Reservisten

BÜCKEBURG. Beim Wintermarsch der Reservistenkameradschaft Meinsen/Warber/Rusbend mussten die Teilnehmer an sechs Stationen mal knifflige, mal weniger knifflige Fragen beantworten und Aufgaben bewältigen.

veröffentlicht am 12.02.2019 um 15:17 Uhr
aktualisiert am 12.02.2019 um 19:00 Uhr

An Station 4 drehte sich alles um Erste Hilfe: Daniela Eder und ihr Team zeigten, wie ein Druckverband oder ein Fingerkuppenpflaster angelegt wird. Foto: tla

Autor:

Tanja Langejürgen
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BÜCKEBURG. „Man kann bei der Ersten Hilfe nichts falsch machen. Wichtig ist ein Notruf, sodass der oder die Betroffene nicht alleine bleibt“, sagte Daniela Eder. Gemeinsam mit einem Team hat sie die Mannschaften, die beim 22. Wintermarsch der Reservistenkameradschaft Meinsen/Warber/Rusbend mitgemacht haben, an Station 4, der Sanitätsstation, getestet. Es ging um Fragen wie: Was ist zu tun, wenn jemand nicht mehr atmet? Oder: Was gehört alles in einen Verbandkasten?

Insgesamt gab es im Verlauf der Wanderung sechs Stationen. Start und Ziel war am Feuerwehrgerätehaus in Rusbend. Die Marschstrecke betrug rund acht Kilometer. Beim Erfüllen der unterschiedlichen Aufgaben an den Stationen konnten die Teilnehmer Punkte sammeln. Am Ende gab es Pokale, Urkunden für jeden und Sachpreise sowie Gutscheine.

„Das ist eine lustige Sache, eine Spaßveranstaltung“, bemerkte Jörg Edelmann, stellvertretender Vorsitzender der Reservistenkameradschaft. Ihm gefiel nach eigenen Worten besonders die dritte Station am Trafohäuschen mit Jens Gewers & Co. Dort war Geschicklichkeit gefragt. „Hier müssen Muttern gestapelt werden“, erläuterte Edelmann. Das Motto dabei lautete: Bitte, nicht umfallen!

Reservisten unter sich: Jörg Edelmann und Olaf Rietenberg freuten sich mit ihren Kameraden auf den 22. Wintermarsch. Foto: tla

Start war bei Eckhard Ovesiek. Hier mussten sich die Mannschaften wie die Dorfjugend Meinsen-Warber, die Jugendfeuerwehr, die Schalmeienkapelle Meinsen-Warber, die Feuerwehr, der Zivilschutz und weitere Gruppen den Fragen in einem Quiz stellen. Allgemeinwissen und Kurioses wurde abgefragt („Was lernen Schüler im Kunstunterricht? Was ist kein See?“), wobei die Quizteilnehmer nach dem Multiple-Choice-Verfahren unter unterschiedlichen Antwortmöglichkeiten auswählen konnten.

Das Team „Krötenwanderung“ war unterdessen bei Daniela Eder an Station 4 eingetroffen. Dort ging es um Erste Hilfe. Drei Aufgaben mussten bewältigt und drei Fragen beantwortet werden. Unter anderem ging es darum, wie man bei einer verletzten Person einen Druckverband richtig anlegt, wie man eine Reanimierung vornimmt oder verletzte Fingerkuppen mit einem Pflaster versorgt. „Wir wollen das so einfach wie möglich halten, sodass es leicht zu verstehen ist“, berichtete Eder. Zu schwierig war es offenbar nicht, denn den „Kröten“ hat es viel Spaß gemacht.




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