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Schützenfest in Schermbeck / Gäste aus den Nachbardörfern

König muss dreimal ins Stechen

Schermbeck (sig). In Schermbeck regieren jetzt für die Dauer eines Jahres Werner und Angelika Kuhlmann. Der Kampf um die Königswürde war lange Zeit offen. Erst nach drei Stechen setzte sich die neue Majestät gegen den Vereinsvorsitzenden Wilfried Nagel durch, der erster Ritter vor Friedhelm Moser wur de.

veröffentlicht am 08.07.2008 um 00:00 Uhr

Ohne Stechen ging es bei keinem Mitglied des neuen Königshauses aus. Besonders spannend war die Entscheidung um den Titel "König der Könige". Hier siegte Arno Tänzer erst nach der fünften Auseinandersetzung mit dem härtesten Konkurrenten Heinrich Brüggemann. Carmen Nagel wurde "Königin der Königinnen". Jasmin Tänzer setzte sich bei den Schülern auch erst nach dem vierten Stechen vor Felix Wienzek und Maik Lehmkühler durch. Zwei Schüler schossen auf der Infrarotanlage. Juniorenkönigin Vera Kuhlmann verwies Svenja Moser und Markus Tänzer nach zwei Stechen auf die nächsten Ränge. Es gehört zu den Besonderheiten des Schermbecker Schützenfestes, dass die Aktiven lange Zeit im Unklaren gelassen werden, wo sie sich positioniert haben. Umzüge gab es diesmal nicht. Dafür wäre es auch viel zu warm gewesen. Aber zum Schützenfest kamen wieder Abordnungen befreundeter Vereine. Dazu gehörten der Luhdener Schützenverein, der SV "Freie Hand" Kleinenbremen, der SV "Waidsmannsheil" Wülpke und der SV Todenmann. Für den musikalischen Rahmen sorgten der Spielmannszug Kleinenbremen-Wülpke und der Musikzug aus Todenmann. Der Schermbecker Schützenchef konnte dazu als Ehrengäste Luhdens Bürgermeister Peter Zabold und Pastor Lutz Gräber begrüßen. Er nahm außerdem zwei Ehrungen vor. Maik Ostermeier war Vizekönig beim Jugendschießen des Kreisschützenverbandes Schaumburg geworden und erhielt dafür eine Auszeichnung. Gerhard Kiesel wurde für 40-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt, Hannelore Zank und Steven Nagel für 25 Jahre.




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