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Proklamation beim Schützenfest: „Helden“ marschieren durch das „Königstal“

Könige fliegen durchs „schön kühle Festzelt“

Wölpinghausen (kil). Mit Blasmusik und in bester Laune haben die Wölpinghauser Schützen ihre „Helden“ bei der Proklamation der Schützenkönige im wahrsten Sinne des Wortes hochleben lassen. Unter lautem Jubel und einem kräftigen „Gut Schuss“ wurden die vier Sieger ordentlich durch die Luft gewirbelt.

veröffentlicht am 19.07.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 07:22 Uhr

Als neuer Schützenkönig konnte sich der 30-jährige Markus Willmann mit 29 von 30 Ring feiern lassen. 2009 hatte er sich bereits den zweiten Platz erschossen. „Eigentlich wäre ich lieber im vergangenen Jahr König geworden. Da wäre mein Sieg bei den Jugendschützen zehn Jahre her gewesen“, sagte er. Trotzdem freue er sich natürlich über den unerwarteten Sieg.

Die besten Schüsse unter den Damen hat die 25-jährige Jessica Bartling abgegeben, die sich den Sieg mit 26 Ring sicherte. „Damit habe ich wirklich nicht gerechnet“, sagte die Königin.

Neuer Jugendkönig wurde der 18-jährige Alexander Gronkowski mit ebenfalls 26 Ring. Das beste Ergebnis unter den Schülern erzielte Madlen Vogt mit 30 Ring.

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„Ein dreifaches Gut Schuss“: Madlen Vogt (Schülerkönigin), Alexander Gronkowski (Jugendkönig), Jessica Bartling (Damenkönigin) und Markus Willmann (Schützenkönig).

Im Anschluss an die Proklamation im „schönen kühlen Festzelt“ – wie Oberst Alwin Bartling scherzhaft bemerkte – marschierten die Könige, die Freiwillige Feuerwehr, der Sportverein, die Kyffhäuser sowie die übrigen Besucher ab ins „Königsthal“. Allen voran die Blaskapelle und das Infanterie-Regiment. Um der Hitze zu trotzen, hatten sich die Gäste so einiges einfallen lassen. Die Mitglieder des Sportvereins hatten sich ihre T-Shirts zu lustigen und kreativen Designs zurecht geschnitten, und Heike Schaefer konnte den Marsch unter ihrem blauen Sonnenschirm aus Rhodos genießen. Die Infanteristen Uwe Brinkmann, Jörg Vogt und Joachim Sölter hatten in ihren Fleecekostümen um so einiges mehr auszuhalten.

Eine Erfrischung gab es an jedem der Königshäuser, wo in festlicher Tradition die Königsscheiben aufgehängt wurden. Diese Höhenaufgabe übernahm wie gewöhnlich Stephan Schwidlinski, der als Zimmermann 100-prozentig schwindelfrei sei, so Schütze Ralf Hermann. Als „neu im Programm“ kündigte der Oberst Alwin Bartling auf der Leiter stehend die feierlichen Luftschüsse an, die nach jedem Scheibeaufhängen erklingen sollten und eine Menge Dampf aufwirbelten.




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