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Lauenauer Ortsjubiläum in Vorbereitung

Kollision mit Tag der Niedersachsen - Festtermin platzt

Lauenau (nah). Immer neue Ideen entwickelt die "Lauenauer Runde" bei den Vorbereitungen für das Ortsjubiläum im kommenden Jahr. Banner werden bestellt; das Festlogo soll Bierkrüge und Tassen schmücken. Und wenn die "Runde" dem Vorschlag eines örtlichen Gärtnermeisters folgt, könnten Tausende Löwenmäulchen im nächsten Sommer den Ort dekorieren. Es gibt nur ein Problem: Der Festtermin muss verschoben werden.

veröffentlicht am 23.07.2008 um 00:00 Uhr

Seit rund neun Monaten ist Schritt für Schritt die Folge der vielen Veranstaltungen gewachsen, die der Flecken, die "Runde" und etliche örtliche Vereine realisieren wollten. Höhepunkt sollten zwei Wochenenden im Juni werden: das erste mit einem Festakt im "Sägewerk" und einem mittelalterlichen Markt in Feggendorf am 12. und 13. Juni, das zweite vom 19. und 21. Juni mit "Lauenauer Abend", einer Ballnacht und einem Umzug mit historischen Themen. Doch in der jüngsten Vorstandssitzung der "Runde" zog Heyno Garbe die Notbremse: "Das geht nicht", befand er zum genannten zweiten Termin, "dann ist ,Tag der Niedersachsen'." Im kommenden Jahr dürfte dieses Ereignis in Hameln die Besucherströme auch aus dem Sünteltal locken. Gerade aus dem Raum Eimbeckhausen/Bad Münder aber hatten sich auch die Lauenauer Verantwortlichen Zuspruch erhofft. Schließlich war der Flecken bis ins 19. Jahrhundert hinein Amtssitz für etliche Dörfer im Tal. Garbe bat deshalb Bürgermeister Heinz Laufmöller und Gemeindedirektor Uwe Heilmann, einen neuen Termin festzulegen. "Das kann nur die Gemeinde tun", erläuterte er. Infrage kommt offenbar eine komplette Vorverlegung um etwa zwei Wochen. Unterdessen werden andere laufende Projekte immer konkreter. So ist ein Jahreskalender mit historischen Motiven aus dem Amt Lauenau in Vorbereitung. Konturen nimmt eine "Werbefahrt" an, die mithilfe landwirtschaftlicher Gespanne in die umliegenden Ortschaften führen soll. Die Idee eines besonderen Blumenschmucks im Ort griff Gärtnermeister Werner Benz auf. Er wuchtete eine schwere Pflanzschale auf den Tisch und empfahl, auf diese Weise Hauseingänge zu schmücken. "Löwenmäulchen" sollen es deshalb sein, weil eine stilisierte Raubkatze auf dem Ortswappen abgebildet ist. Um den Fahnenschmuck im Flecken zu komplettieren, werden Banner mit einer Größe von 180 mal 65 Zentimetern in Auftrag gegeben. Sie zeigen das Wappen vor rotem Hintergrund. Interessierte können sich aus der ersten Auflage bei einem Stückpreis von 35 Euro bedienen. Sie sollten sich an den Vorsitzenden unter der Telefonnummer (05043) 59 52 wenden. Bei entsprechendem Bedarf wird eine höhere Anzahl produziert. Wie Garbes Stellvertreter Klaus Kühl mitteilte, ist sogar für die Fleckenfete im kommenden Jahr ein besonderer Rahmen vorgesehen. Erste Programmpunkte stehen bereits fest. Zudem hat Kühl soeben die Zusage erhalten, dass am 29. August 2009 auch das hannoversche Polizeimusikkorps im Flecken aufspielen wird.




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