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Güterverkehr besser managen

Kommentar zu: Baustelle auf der A2 - mehr Technologie!

Mehr Güter auf die Schiene, ja, ja, wie oft hat man das schon gehört. Aber: Davon ist Deutschland weit entfernt. Umso wichtiger ist, den Lkw-Verkehr besser zu managen als bislang - mit der Hilfe von Technologie:

veröffentlicht am 23.11.2020 um 00:00 Uhr

Mehr Güter auf die Schiene, ja, ja, wie oft hat man das schon gehört. Das würde die Straßen entlasten, die Umwelt sowieso, es käme zu weniger Unfällen. Aber: Davon ist Deutschland weit entfernt, 70 Prozent aller Güter werden per Lkw transportiert.

Weniger Güter werden wir Menschen demnächst bestimmt nicht verbrauchen. Allein in den letzten 20 Jahren hat sich der Güterverkehr in Deutschland verdoppelt.

Also müssen wir auf den Ist-Zustand schauen. Den zeigen die ellenlangen Staus von Lastwagen, Bussen und anderen Großfahrzeugen zwischen Rehren und Bad Eilsen derzeit gut. Die Fahrerinnen und Fahrer können einem nur leidtun.

Nicht nur gibt es auf wenigen Kilometern auf der A 2 gleich mehrere Baustellen, sondern gleichzeitig auf den Umleitungsstrecken. Was für eine Art Baustellenmanagement ist das?

Da hilft es nichts, wenn sich Verkehrsminister Althusmann für eine „88-Stunden-Baustelle“ bei Hannover auf die Schulter klopfen lässt. Solche Projekte müssen Alltag werden, es müssen schlauere technische Lösungen her als ein paar digitale Anzeigentafeln, die auf unter Zeitdruck stehenden Lkw-Fahrern eh wenig Eindruck machen.

Die Zeit für eine Verkehrswende mit allen Mitteln, die der Technologiestandort Deutschland zu bieten hat, sie war nie besser als jetzt.