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EDV-Ausstattung und Energieeinsparen

Konjunkturpaket fließt vor allem in die Grundschulen

Bückeburg (rc). Der Schulausschuss hat seine Prioritäten für die Mittel festgelegt, die die Stadt aus dem Konjunkturpaket II erhält. An allererster Stelle steht der Bau von Mensen für die Grundschulen Im Petzer Feld und in Meinsen, damit auch diese beiden Schulen künftig als offene Ganztagsschulen betrieben werden können. Wie teuer dieser Ausbau wird, steht derzeit noch nicht fest. Architektenbüros sind beauftragt, die entsprechenden Planungen voranzutreiben und die Kosten zu ermitteln.

veröffentlicht am 02.06.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 18:21 Uhr

Diese Kosten müssen noch auf das „Wunschpaket“ mit einer Gesamtsumme von 1,3 Millionen Euro hinzugerechnet werden, wie aus einer Vorlage der Stadtverwaltung für den Ausschuss deutlich wurde. Klar ist damit, dass dieses Wunschpaket noch einmal deutlich zusammengestrichen werden muss, da die Stadt insgesamt nur rund 783 000 Euro aus dem Konjunkturpaket erhält, bei einem Eigenanteil von 17 Prozent.

Teuer wird der Bau der Mensen, da die Stadt Sicherheits- und Hygiene-Vorschriften beachten muss, wie Bürgermeister Reiner Brombach im Ausschuss deutlich machte. So sind Brandschutzauflagen zu erfüllen. Und weil in der Grundschule Meinsen ein Kind vom Weg aus der Küche des Kindergartens in die geplante Mensa der Grundschule stolpern könnte, kann die Küche des Kindergartens nicht mitgenutzt werden – so der letzte Stand der Dinge. Brombach kündigte an, in dieser Frage noch einmal eingehende Gespräche mit den zuständigen Behörden zu führen.

Auf der Prioritätenliste ganz weit oben steht auch die EDV-Ausstattung der vier Grundschulen der Stadt Bückeburg. Während die Computer halbwegs dem Stand der Dinge entsprechen, sollen sie an allen vier Schulstandorten jetzt miteinander vernetzt werden. Außerdem müssen alle vier Schulen mit kind- und computergerechtem Mobiliar ausgestattet werden. Die Ermittelte Investitionssumme: gut 70 000 Euro.

Pausenhalle Evesen nicht finanzierbar

Daneben stehen diverse Projekte auf dem Wunschzettel, mit denen künftig viel Energie eingespart werden kann. Teuerstes Projekt ist die komplette Erneuerung der Beleuchtung der Grundschule Am Harrl, die mit knapp 150 000 Euro zu Buche schlagen würde – durch die eingesparte Energie hätte sich die Summe aber in vier bis fünf Jahren amortisiert. Auch an der Grundschule Evesen kann mit neuer Beleuchtung reichlich Geld eingespart werden, auch das Auswechseln alter „Energieschlucker“ (wie Glasbausteine) gegen wärmegedämmte Fenster würde viel Energie einsparen.

Ob diese Glasbausteine tatsächlich wegkommen, ist davon abhängig, ob der Wunsch der Schule nach einer Pausenhalle erfüllt werden kann. Im Ausschuss war eine zehnköpfige Delegation von Schule und Förderverein vertreten, um sich die Diskussion anzuhören. Nur: Auf der Liste der Verwaltung steht das Projekt nicht, das bis zu 800 000 Euro kosten kann. Der Ausschussvorsitzende Thorwald Hey (CDU) sagte, dass sich die Politik mit dem Thema beschäftige. Der Bürgermeister bezeichnete sie als „wünschenswert und wichtig“, aber derzeit nicht finanzierbar.




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