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Bückeburger Jäger helfen mit Konzert

Konzert für Projekte in Weißrussland

Bad Eilsen (sig). Auch in diesem Jahr gibt es im Kursaal ein Benefizkonzert der Bückeburger Jäger, dessen Erlös der Eilser Tschernobyl-Arbeitsgemeinschaft für ihre karitativen Projekte in Weißrussland zur Verfügung gestellt wird. Der Eintritt ist bei dieser Veranstaltung am kommenden Sonnabend, 16. Dezember, um 19.30 Uhr frei.

veröffentlicht am 11.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Das Sprecherteam der AG will im Rahmen des Konzertesüber dis bisherigen Maßnahmen und die Planungen für das nächste Jahr informieren. Unter anderem unterstützen die Eilser seit 15 Jahren ein Krankenhaus und eine medizinische Station im Umkreis des Patendorfes Swonez. Die Spenden werden verwendet für medizinische Geräte, für Medikamente und für Material, das zur Unterhaltung von Einrichtungen und Gebäude benötigt wird. Seit langer Zeit werden darüber hinaus der Kindergarten und die Dorfschule von Swonez mit Lehr- und Lernmitteln versorgt. Außerdem möchte sich die Tschernobyl-AG um 30 sehr arme Menschen in Swonez kümmern, um hochbetagte Frauen und Männer ohne Angehörige, deren Rente "nicht zum Leben und nicht zum Sterben" reicht. Zum Kreis der zu betreuenden Personen gehören kranke und behinderte Kinder und Eltern sowie Kinder aus Familien, deren Monatseinkommen nur zwischen zehn und 20 Euro liegt. Hilfe zum Lebensunterhalt und zur Kleidung brauchen ebenso Kinder aus Alkoholikerfamilien, die von den Eltern vernachlässigt werden und oft hungrig zur Schule gehen. Die Eilser Tschernobylhilfe hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, in besonderen Fällen berufliche und studentische Ausbildungen zu fördern. Schließlich sollen im nächsten Sommer wieder Ferienkinder aus Swonez für vier Wochen zur Erholung eingeladen werden. Auch dafür wird Geld benötigt. Noch dringender werden jedoch Gastgeber gesucht, die zwei kleine Gäste zwischen zehn und 13 Jahren bei sich aufnehmen. Dazu kann man zusätzliche Informationen unter der Rufnummer (0 57 22) 45 13 einholen oder auch AG-Mitglieder fragen, die beim Benefizkonzert im Kursaal sind. Unterstützt werden soll ferner die Arbeit der Selbsthilfegruppe "Hope to the Children in Trouble", die zurzeit an die 400 Familien mit krebskranken Kindern betreut, deren Einkommen oft nicht reicht für Medikamente, für eine gesunde Ernährung sowie für die Fahrten zu den oft weit entfernten Krebskliniken und Sanatorien. Mit zweimal 30 bis 50 Euro im Jahr kann man als Pate schon viel bewirken. Die Tschernobylhilfe hat einige Patenschaften übernommen und hofft, dass noch etliche Menschen ihrem Beispiel folgen.




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