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Auhäger Rat verabschiedet Etat für 2015 / Straßenabrechnung fehlt noch

Kopfzerbrechen über Kindergartenkosten

Auhagen. Gegenwärtig nur 40 000 Euro Altschulden und rund 130 000 Euro in der Rücklage – das neue Haushaltsjahr 2015 könnte für die Gemeinde Auhagen ein ruhiges werden. Wenn da nicht die bevorstehende Abrechnung des Fuß- und Radwegebaues sowie der Anteil der Gemeinde an der Regenwasserkanalisation in der Ortsdurchfahrt entlang der Landestraße wären: Am Jahresende wird die Gemeinde mit knapp 1300 Einwohnern wohl rund 466 000 Euro Schulden haben. „Aber“, so stellte Bürgermeister Kurt Blume (SPD) während der Sitzung des Gemeinderates im Sitzungsraum im Kindergartengebäude fest, „das Geld ist gut angelegt.“

veröffentlicht am 02.12.2014 um 19:23 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

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Der einmütig verabschiedete Haushalt für 2015 ist denn auch gewohnt sparsam konzipiert: Für den Bau des Pavillons auf dem Dorfplatz werden 7000 Euro bereit gestellt, für die Ausstattung für den Kindergarten 2500 Euro. Die Erweiterung der Straßenbeleuchtung ist mit 2000 Euro veranschlagt. 10 000 Euro sieht der Etat für den Ausbau der Gemeindestraßen vor, 12 000 Euro für die Umrüstung der 121 Langfeldleuchten auf LED-Technik.

Kopfzerbrechen machen Blume und wohl auch dem ganzen Rat der Zuschussbedarf für den Kindergarten, der in diesem Jahr aufgrund erhöhter Personalausgaben wegen der verlängerten Öffnungszeiten von sonst durchschnittlich rund 70 000 Euro auf 140 000 Euro gestiegen ist. „Das könnte die Gemeinde wohl auf Dauer nicht tragen“, meinte Blume.

Ob der Etat zum Jahresende 2015 tatsächlich den Fehlbetrag von 46 000 Euro ausweist, der mit Grundstücksverkäufen auf rund 23 000 Euro gedrückt werden kann – das weiß Blume nicht, denn: „Es ist ja schließlich nur ein Plan.“ Fest steht bisher nur, dass das Minus locker mit dem Abschluss aus dem Jahr 2013 ausgeglichen werden kann: Aus diesem Haushalt sind rund 134 000 Euro übrig geblieben.




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