weather-image
13°
×

Cammers Lokalpolitiker erörtern finanzielle Aspekte des geplanten Dorfplatzes

Kostenexplosion als Knallbonbon

Cammer (bus). Der geplante Dorfplatz wird wohl etwas kleiner ausfallen als beabsichtigt. „Die Sache ist kostenmäßig explodiert“, gab Ortsbürgermeister Friedrich Rösener während der jüngsten Ortsratssitzung zu verstehen. Aktuellen Überlegungen zufolge soll die abgespeckte Version des Platzes in dem von den Verkehrswegen „Ahrensbeeke“ und „Friller Straße“ gebildeten Dreieck entstehen.

veröffentlicht am 02.12.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 11:41 Uhr

Die „Kostenexplosion“ berücksichtigend, machte Rösener sich dafür stark, das Thema „warm zu halten“ und im städtischen Haushalt „10 000 bis 15 000 Euro“ zur Realisierung des Vorhabens einzustellen. Die ironisch akzentuierte Nachfrage des Ortsratsmitgliedes Axel Wohlgemuth „oder 20 000?“ konterte der Ortsbürgermeister mit einem die Weisheit des lokalpolitischen Feinschliffs vermittelnden „Stell dich nicht so an“. Um dann zu erläutern: „Wir können 10 000 fordern und lassen uns dann auf 5000 zurückhandeln.“

Im Verlauf der weiteren Erörterungen geriet die „Explosion“ mehr oder weniger zum Knallbonbon. Die Kostenbemessungsetappen führten von „5000 bis 7000“ über „6000“ und „5000 plus Pacht“ bis zu „Minimum 5000“. Bei der letztgenannten Summe argumentierte Rösener – eine unmittelbar bevorstehende Abstimmung erwartend – bereits mit einer Einverständnis signalisierenden erhobenen rechten Hand.

Am Ende der Debatte plädierte der Ortsrat dafür, dass die Errichtung des Dorfplatzes im städtischen Etat Berücksichtigung finden soll – einstimmig, aber ohne konkrete Bezifferung einer Geldsumme.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige