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Im Rechtsstreit zwischen ehemaligem Staatsbad-Chef und Land ist kein schnelles Ende zu erwarten

Kraatz-Prozess: Gericht will erst alles schriftlich

Bad Nenndorf (rwe). Im Rechtsstreit zwischen dem ehemaligen Staatsbad-Geschäftsführer Peer Kraatz und dem Land Niedersachsen ist so schnell nicht mit einer Entscheidung zu rechnen. Das Landgericht habe die Klage angenommen, aber ein schriftliches Vorverfahren verhängt, berichtet Kraatz-Anwalt Uwe Lehmann aus Burgdorf. Der Jurist hatte auf eine mündliche Verhandlung gehofft, nun wartet er auf die Erwiderung der Kanzlei des Landes. Wie berichtet, war Kraatz Mitte August bei einer Aufsichtsratssitzung überraschend an die Luft gesetzt worden, obwohl sein Vertrag noch zwei Jahre läuft. Einen triftigen Grund dafür gibt es nach Ansicht des 40-jährigen Diplom-Kaufmanns nicht. Nun hat er das Land als Eigentümerin des Staatsbades auf Erfüllung seines Vertrages verklagt.

veröffentlicht am 07.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 08:42 Uhr

Wenn sich das Gericht mit den Schriftsätzen der Anwälte beider Seiten befasst hat, lädt es ein zum öffentlichen Erörterungstermin. Auf das Ergebnis dürfte auch die Belegschaft mit Spannung warten, denn viele Staatsbad-Leute können sich bis heute keinen Reim darauf machen, warum Kraatz fristlos gehen musste.




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