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"Quartiersinitiative Nordstadt" qualifiziert sich bei Landeswettbewerb für Modell-Förderung

Kräftiger Impuls für die nördliche Altstadt

Stadthagen (ssr). Es war eine kurzfristige Bewerbung im gestreckten Schlussgalopp, aber es hat trotzdem geklappt: Die Stadthäger "Quartiersinitiative Nordstadt" ist in die Modellförderung "Belebung der Innenstädte" des Landes Niedersachsen aufgenommen worden. Damit ist Fördergeld in Höhe von bis zu 74 000 Euro für das Jahr 2009 verbunden. Dies dürfte ein kräftiger Impuls zur Verstärkung der seit dem Frühjahr laufenden Aktivität in der nördlichen Altstadt sein.

veröffentlicht am 17.07.2008 um 00:00 Uhr

Der Projektantrag der Stadtverwaltung, der modellhafte Ansätze für die Belebung des Viertels in der historischen Altstadt beschreibt, konnte eine Expertenjury des Landes in einem Vergabewettbewerb überzeugen. Im Frühjahr hatten sich zahlreiche Immobilieneigentümer, Bewohner und Gewerbetreibende aus der nördlichen Altstadt, das Stadtmarketing Stadthagen (SMS), der Seniorenbeirat und die Stadtverwaltung zusammengeschlossen, um einen nachhaltigen Entwicklungsprozess in dem Projektgebiet einzuleiten. Nachdem auch die zuständigen politischen Gremien der Initiative vorbehaltlos zugestimmt hatten, wurde Anfang Juni der Antrag bei dem Fördermittelwettbewerb eingereicht. Erfreutüber die Förderzusage von insgesamt 40 Prozent der veranschlagten Projektkosten zeigte sich gestern der stellvertretende Bürgermeister Manfred Lück: "Ich bin davon überzeugt, dass die finanzielle Unterstützung des Landes zur Realisierung konkreter Entwicklungsmaßnahmen einen zusätzlichen Motivationsschub bei den Akteuren auslösen wird. Die Aufnahme in das Förderprogramm ist Chance und Herausforderung für alle Beteiligten." Zu den konkreten Entwicklungsmaßnahmen gehören Projekte aus den Feldern "Leben, Arbeiten, Events", Parken, Verkehr", "Beleuchtung", "Einzelhandel" und "Immobilien- und Flächenmanagement". Das "Ziel in den folgenden Monaten soll es sein, dass Privatakteure und Verwaltung in diesen Bereichen gemeinsam Vorhaben anschieben, um die Attraktivität der Nordstadt als Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Wohnstandort langfristig zu verbessern", so Peter Lüschper vom Beratungsbüro "Die Etage". Lüschper, Spezialist für Marketing und Quartiersentwicklung, hatte den gemeinsam begonnenen Prozess während der zurückliegenden Wochen moderiert. Nach Meinung von Michael Kausch, Einzelhändler in der Niedernstraße und Mitglied der Managementgruppe der Quartiersinitiative, hat sich die Aktivität der vergangenen Wochen hiermit schon einmal gelohnt: "Die eigentliche Arbeit beginnt aber erst."




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