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Arbeitsunfall auf dem Heye-Gelände: Gestänge bricht, Korb kracht zu Boden / Unfallursache noch unklar

Kran stürzt um: Ein Toter, ein Schwerverletzter

Obernkirchen (ots). Ein Toter und ein Schwerverletzter - das ist die traurige Bilanz eines Betriebsunfalls bei der Glasfirma Heye. Gestern Vormittag stürzte auf dem Gelände der Firma ein Rüstkran um und begrub zwei Arbeiter unter sich.

veröffentlicht am 16.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Ein größeres Gebäude war wegen umfangreicher Malerarbeiter eingerüstet worden. Von einer Fremdfirma sollte das Gerüst demontiert werden. Für diese Tätigkeit befanden sich zwei türkische Staatsangehörige aus Lünen in dem Korb des Krans. Plötzlich brach das Gestänge des Krans, der Korb krachte aus fünf Metern Höhe zu Boden und erschlug die beiden Männer unter sich. Für den 36-Jährigen kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unfallstelle. Sein 42 Jahre alter Kollege wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen. Er ist mittlerweile außer Lebensgefahr. Nach den ersten polizeilichen Ermittlungen des Tatortteams der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg handelt es sich um einen tragischen Unglücksfall. Anzeichen für ein Fremdverschulden haben sich nicht ergeben. Die Unfallstelle wurde beschlagnahmt, die Polizeiinspektion hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen. Zudem wurden das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt und die Berufsgenossenschaft hinzugezogen. Sachverständige werden nun die eigentliche Unfallursache klären müssen.




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