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Staatsanwaltschaft Bückeburg prüft, ob Fremdverschulden vorliegt

Kran-Unfall: Vorermittlungen laufen

Obernkirchen (clb). Die Staatsanwaltschaft Bückeburg hat die Vorermittlungen zu dem Arbeitsunfall auf dem Gelände der Glasfabrik Heye eingeleitet. Am vergangenen Freitag sollte dort ein Gerüst von einer Fremdfirma demontiert werden, beim Abbau stürzte ein Rüstkran um und begrub zwei Männer unter sich (wir berichteten). Einer der beiden verstarb an der Unfallstelle, der andere wurde schwer verletzt, ist mittlerweile aber außer Lebensgefahr.

veröffentlicht am 21.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:15 Uhr

Da ein "nicht natürlicher Tod" eingetreten sei, habe die Staatsanwaltschaft ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, erklärte Klaus Jochen Schmidt, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Bückeburg, gestern auf Anfrage. Nun werde von der Staatsanwaltschaft geprüft, ob Fremdverschulden vorliege. Als mögliche Unfallursache gab Schmidt den "fehlerhaften Aufbau" des Gerüsts an. Die verantwortliche Gerüstfirma wollte er namentlich jedoch noch nicht nennen. Die zentrale Frage laute nun: "Gibt es zureichende, tatsächliche Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftat?" Wäre dies der Fall, so Schmidt weiter, werde dann das endgültige Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Entscheidung darüber werde in den nächsten Tagen fallen.




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