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Verstecktes Futter fordert die Tiere

Kraterzoo wird noch schöner

Bad Nenndorf. Mit einem beherzten Arbeitseinsatz ist der „Kleine Zoo am Krater“ verschönert worden. Zehn Zoofreunde und Mitglieder des Fördervereins krempelten die Ärmel hoch und befreiten Wege von Gestrüpp und Unkraut.

veröffentlicht am 08.09.2013 um 19:33 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 07:42 Uhr

Motorsägen und -sensen kamen zum Einsatz, als Bäume zurechtgeschnitten wurden. Besonders nötig hatte es das Nachtreiher-Gehege, das so sehr zugewachsen war, dass die Besucher die Vögel kaum noch zu Gesicht bekommen konnten.

Mit einem Blumenstrauß begrüßte Fördervereinschef Detlef Panter die neue Mitarbeiterin Katharina Pelkmann. Die gelernte Zootierpflegerin hat eine Halbtagsstelle und kümmert sich seit Anfang September an der Seite von Christopher Gade um das Wohl der rund 500 Tiere. Knapp 50 Arten zählt der Tierpark, darunter Vögel, Ziegen, Hausschweine, Schafe, Waschbären und Frettchen. Es gibt auch einen Teich mit Enten.

„Es ist mir wichtig, dass man die Tiere beschäftigt“, sagte Pelkmann, die ihre Ausbildung in der Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen absolvierte. Dies gelinge beispielsweise mit dem Verstecken des Futters. Die Tiere seien sonst schnell gelangweilt.

Der Zoo ist ganzjährig von montags bis sonntags geöffnet. Im Sommer können die Tiere von 9 bis 18 Uhr bestaunt werden, im Winterhalbjahr, solange es das Wetter erlaubt, von 9 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei. Für die Zukunft seien Gruppenführungen geplant, erklärte Panter.han

Bilder auf sn-online.de




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