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A-Junioren des VfL Bückeburg werden mit einem Punkt Vorsprung Landesliga-Meister und steigen in die Niedersachsenliga auf

Kühler Kopf im Herzschlagfinale

veröffentlicht am 04.03.2018 um 19:51 Uhr

Die A-Junioren des VfL Bückeburg steigen in die Niedersachsenliga auf. Foto: hga

Autor:

Heinz-Gerd Arning

NACHT DES SPORTS. Die Fußball-A-Junioren des VfL Bückeburg haben ein anstrengendes, aber in vielen Bereichen sehr erfolgreiches Jahr 2017 erlebt. Mit dem Ende der Saison 2016/17 gelang der Aufstieg in die Niedersachsenliga. Es war der zweite Aufstieg in Folge.

Das Saisonende war an Spannung nicht zu überbieten und gestaltete sich durchaus dramatisch. Die Saison lebte vom Zweikampf zwischen den VfL-Youngstern und dem 1. FC Wunstorf. Am 19. Spieltag übernahm der VfL die Tabellenführung, am 22. Spieltag, dem letzten der Spielzeit, kam es zum Herzschlagfinale. Die Vorteile lagen bei den Wunstorfern, deren Gegner BW Hemmendorf-Salzhemmendorf nicht antrat, Wunstorf kam kampflos zu den Punkten.

Bückeburg hingegen musste auswärts ran, der Gegner TSV Bemerode hatte keineswegs die Absicht, irgendetwas zu verschenken. „Wir mussten das Spiel gewinnen, um Meister zu werden“, erinnert sich Coach Thorsten Rinne an das Herzschlagfinale. Aber in diesem Spiel wurde ein Lohn bezahlt, den sich Trainer und Team redlich verdient hatten. Von Saisonbeginn an gab es Druck, das interne Ziel hieß Aufstieg. Dabei würde die Vorsaison mit dem Aufstieg in die Landesliga eine Rolle spielen, schon da gab es einen engen Verlauf. „Von den Erfahrungen haben wir gezehrt, sie haben geholfen, schwierige Situationen zu überwinden“, sagt Rinne. Coach und Mannschaft investierten viel in eine intensive Trainingsarbeit.

Rinne hatte mit Bemerode und Wunstorf sowie dem TuS Sulingen und HSC Hannover vier starke Konkurrenten ausgemacht. Irgendwie hatte der Coach düstere Vorahnungen in Richtung Saisonfinale am letzten Spieltag. Mannschaft und Rinne fanden einen Weg, dessen Bewältigung eine Mischung aus Spaß, Aufmerksamkeit und der richtigen Leistungsbereitschaft erforderte.

Verletzungen machten die Aufgabe nicht leichter, allein vier Torhüter standen im Saisonverlauf im VfL-Gehäuse. In Bemerode lief die Mannschaft mit dem in der Serie gesammelten Charakter, der Moral und mannschaftlicher Geschlossenheit auf. Der Gegner versuchte alles, brachte Härte in die Partie und musste sich dennoch geschlagen geben. Mit 3:0 gewann der VfL das Spiel, hatte nach 22 Spielen einen Punkt mehr auf dem Konto als der Rivale Wunstorf. Der Rest war Freude, der VfL baute in der neuen Liga neu auf und schaffte es zum Ende der Hinrunde hin, in der Niedersachsenliga anzukommen.

Der Aufstiegskader: Marc-Alexander Zenker (TW), Tom Colin Rath (TW), Leon Großkelwing (TW), Jakob Kühn, Samuel Pentke, Nikolas Schulz, Luis Othmer, Niklas Völkening, Mark Khatsiaintsau, Marvin Sydow, Bjarne-Niels Struckmeier, Niklas Siepe, Cedric Schröder, Bosse Schäfer, Finn-Kristian Fischer (C), Niklas Thiemann, Richmond Appiah, Theo Hesse, Belmin Bikic, Cengizhan Su, Maximilian Werns, Robin Detering, Max-Luis Weihmann. Trainer: Thorsten Rinne. Kotrainer: Heiko Schäfer. TW-Trainer: Heiko Everding. Betreuer: Reinhardt Schlömer. Zum Niedersachsenliga-Kader kamen hinzu: Eric Ruben Renz, Marcel Wrobel, Luis Elsner, Christopher Dath, Talha-Sübhan Buruk, André Antal, Ismail Kasso, Nico Rellensmann, Leif-Ohlsen Weiß, Noel-Amir Strate (TW).




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