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Landfrauen lassen sich verwöhnen

Kultur und Kulinarik am Neckar

SPRINGE/HEIDELBERG. Die Damen des Springer Landfrauenvereins haben auf dem Weg nach Heidelberg in Würzburg einen Zwischenstopp eingelegt und sind durch den Hofgarten der Residenz spaziert.

veröffentlicht am 19.09.2019 um 00:00 Uhr

Hofkirche, die für die Altstadt Würzburgs, charakteristische Bürgerhöfe und der Dom St. Kilian wurden bestaunt. 1120 soll die erste Steinbrücke Deutschlands an heutiger Stelle der Alten Mainbrücke errichtet worden sein. Um 1730 wurde die Brücke durch die charakteristischen, 4,5 Meter hohen barocken Heiligenfiguren bereichert. Nach einer erfrischenden Weinschorle in der Alten Mainschänke fuhren die Landfrauen weiter nach Heidelberg.

Heidelbergs Altstadt glänzt mit barocken Bauten, malerischen Plätzen und Gassen und dem einzigartigen Blick zur imposanten Schlossruine. Das Haus zum Ritter St. Georg wurde 1592 mit prachtvoll verzierter Fassade im Renaissance-Stil erbaut. Seit 1890 führt die Bergbahn zum Schloss, das neben der Alten Brücke und dem Neckar zu den Wahrzeichen von Heidelberg gehört.

Als Geheimtipp erwartet die Damen Ladenburg mit einem historischen Stadtrundgang. Im Automuseum erfahren sie viel über die technische Kreativität von Carl Benz und Ehefrau Bertha. Mit dem Schiff durch den Naturpark Neckartal-Odenwald gelangen die Damen dann nach Neckarsteinach. Umgeben von vier Burgen, zwei Kirchen, dem Nibelungengarten gönnten sie sich eine Erholungspause unter alten Kastanien im Biergarten am Fluss. In Bad Wimpfen mit der größten Kaiserpfalz nördlich der Alpen lässt ein Rundgang durch das Stauferstädtchen Geschichte wieder lebendig werden. Als barocke Sommerresidenz erlebte Schloss Schwetzingen unter Kurfürst Carl Theodor von der Pfalz die Zeit der größten Blüte. Den Garten ließ er zunächst im französischen Barockstil erweitern. Der Gartenkünstler Friedrich Ludwig von Sckell realisierte in Schwetzingen einen der ersten englischen Landschaftsgärten in Deutschland. Im Weingut Müller in Leimen erwartete die Landfrauen als Besonderheit die Landfrau Renate Müller. Seit 21 Jahren Vorsitzende der örtlichen Landfrauen führte sie in den kühlen Weinkeller mit einer Verkostung des Rosé trocken. Auf der Rückfahrt in Fulda führte Marita Glaser durch das Barockviertel und den Dom.

Eine Weinprobe im Weingut Müller in Leimen gönnten sich die Springer Landfrauen. FOTO: Angelin Kleuker/PR

Wer Lust hat, an Veranstaltungen der Landfrauen teilzunehmen, findet Informationen unter www.kreislandfrauen- Springe.de




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