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Sporthaus Achum: Ortsvorsteher Gerhard Schöttelndreier rückt Beschlüsse und Fakten in den Blickpunkt

„Kuriose Beiträge“ nach einstimmigem Votum

Achum (thm). Über die gegenwärtige Diskussion um den Erweiterungsbau am Sportheim Achum kann sich Gerhard Schöttelndreier nur verwundert die Augen reiben. Fiktion und Wahrheit purzeln nach Einschätzung des Achumer Ortsvorstehers munter durcheinander. Weshalb er sich – „um zur Versachlichung beizutragen“ – nun selbst zu Wort melde.

veröffentlicht am 10.02.2009 um 18:24 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 10:21 Uhr

Schöttelndreier erinnert an eine Sitzung des Sport- und Partnerschaftsausschusses, die Ende Oktober 2007 im Sporthaus in Achum stattgefunden hat. Sie habe mit einer „einstimmigen Empfehlung“ geendet. Der zufolge sei es Absicht gewesen, zunächst den Sanitär- und Umkleidetrakt an der Nordseite des Gebäudes „neu zu errichten“, um im Anschluss daran den Altbau entweder „abzureißen oder als Geräteschuppen zu nutzen“.

Im Vorfeld ihrer Entscheidung hätten sich die anwesenden Politiker aller Parteien damals davon überzeugt, dass der in den 1960er Jahren errichtete Umkleidetrakt „in keiner Weise den heutigen Ansprüchen“ genüge. Heizung und Warmwasser wurden in dem Altbau mittels Strom betrieben beziehungsweise erhitzt – ein energiepolitisches Unding. Zudem hätte sich das marode und völlig ungedämmte Gebäude mit vertretbarem Aufwand nicht sanieren lassen.

Die Empfehlung des Ausschusses habe darüber hinaus auch beinhaltet, die im 1978 errichteten Versammlungstrakt noch vorhandenen, Strom fressenden Nachtspeicheröfen gleich mit abzubauen und dieses Gebäude – aus Energiespargründen – künftig über eine Verbindungsleitung aus dem Neubau heraus zu beheizen.

„Genau nach diesem Beschluss, dem auch die Ausschussmitglieder der CDU zugestimmt haben, wird das Sportheim zur Zeit errichtet“, betont Schöttelndreier. Eine Sanierung des Versammlungstraktes sei weder geplant gewesen, noch werde es sie geben. Schöttelndreier: „Es wäre schön, wenn die Beteiligten nach den kuriosen Beiträgen der letzten Zeit wieder auf den Boden der Tatsachen zurückfinden könnten.“




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