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„Im März auf Sparflamme“ / Kaufzurückhaltung der Fachhändler

Kurzarbeit: 120 Mitarbeiter bei Heinecke & Klaproth sind betroffen

Bückeburg (thm). Für seine 120 Mitarbeiter am Standort Bückeburg Kurzarbeit anmelden wird das Herrenmode-Unternehmen „Heinecke & Klaproth“. Dieses geht aus einer Pressemitteilung hervor, die das Unternehmen gestern am frühen Nachmittag verschickt hat. Für Rückfragen war es danach nicht mehr erreichbar.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 23:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 07:41 Uhr

Dem Schreiben zufolge haben Geschäftsführung und Betriebsrat sich bereits am vergangenen Mittwoch auf eine Kurzarbeitsphase verständigt. Diese solle helfen, den Anschluss an die Herbst- und Winterproduktion herzustellen, die bereits nach Ostern beginne. „Im März produzieren wir deshalb auf Sparflamme und bewahren uns so die Möglichkeit, auf kurzfristig anziehende Nachfrage reagieren zu können“, wird Peter Klaproth in der Erklärung zitiert.

Ursächlich für den jetzt beschlossenen Schritt sei die Tatsache anhaltender Kaufzurückhaltung bei den Fachhändlern des Unternehmens. „Zu groß ist die Verunsicherung über das zukünftige Konsumverhalten der Verbraucher“, erläutert Prokurist und Gesamtvertriebsleiter Helmut Hartwig in der Pressemitteilung. „Niemand hängt sich bei dieser Vorgabe etwas ins Geschäft, was nicht quasi schon verkauft wurde.“

Das Unternehmen beschäftigt in Bückeburg 120 Mitarbeiter. Von hier aus werden Hosen, Anzüge und Sakkos unter dem Markennamen „m.e.n.s.“ in mehr als 30 Länder vertrieben.




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