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Luhdener Kameradschaft schafft Bereich ab / „Nachwuchswerbung fällt schwer“

Kyffhäuser ohne Schießsportler

Luhden (sig). Die Kyffhäuser-Kameradschaft Luhden verfügt nicht mehr über eine fachlich geschulte Aufsichtskraft – das bedeutet das Aus für ihren schießsportlichen Bereich. Wer weiter schießen wollte, musste sich neu orientieren.

veröffentlicht am 11.02.2009 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 25.10.2016 um 09:34 Uhr

Untätig war die Kameradschaft im vergangenen Jahr trotzdem nicht, wie der 1. Vorsitzende Manfred Held bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Thies darlegte: Im Februar nahm man an einer Arbeitstagung in Deckbergen teil. Im März folgten die Jahresversammlung des Kreisverbands und das 60-jährige Bestehen des Sozialverbandes in Luhden.

In demselben Monat erhielt die Kyffhäuserkameradschaft eine besondere Ehrung, weil sie sich intensiv um die Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gekümmert hatte. 857 Euro kamen dabei zusammen. Im Mai nahm man mit einer Abordnung am Luhdener Schützenfest teil. Die Blaubeerplantagen in Bokeloh bei Nienburg waren das Ziel eines Ausflugs im Juli. Ein Besuch der Fürstlichen Hofreitschule, Wandern und Grillen standen ebenfalls auf dem vielfältigen Programm.

Beim Vergleichsschießen der Luhdener Vereine erreichte die Kameradschaft den sechsten Rang. Beim Kampf um den Sparkassen-Pokal bekam die Kyffhäuser-Kameradschaft kein eigenes Team mehr zusammen.

Held appellierte an die Mitglieder: „Die Nachwuchswerbung fällt uns schwer, weil nicht deutlich genug wird, wofür wir stehen und was wir tun. Wir müssen uns mehr treffen und uns einiges einfallen lassen, damit wir nicht auseinanderfallen.“

Es gab auch Positionen im Vorstand neu zu besetzen: Nachfolger für den bisherigen zweiten Vorsitzenden Günter Winkelhake wurde Fritz Ehrhardt, zunächst bis 2010. Hagen Heckler übernahm kommissarisch das Amt des Schatzmeisters. Ulla Perrey ist kommissarisch bis zum kommenden Jahr als Schriftführerin tätig.

Bürgermeister Peter Zabold lobte die Kyffhäuser-Kameradschaft mit der zufriedenen Feststellung: „Ihr bringt euch gut in unserer Dorfgemeinschaft ein, und ich hoffe, dass das so bleibt und ihr neue Mitglieder bekommt.“

Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Hagen Heckler geehrt. Emmi Buchmeier gehört der Kameradschaft seit 25 Jahren an. Rechts der 1. Vorsitzende Manfred Held.

Foto: sig




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