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Bürgerversammlung im Restaurant „Morgenstern“ / Baumbesichtigung am 18. Februar

L 445: Ausbauarbeiten beginnen im April

Auhagen (aw). Die auf sie zukommenden Kosten beim Ausbau der Landesstraße 445, die Bäume am Straßenrand und die geplante Querungshilfe am Ortseingang – das sind für die Besucher der Bürgerversammlung am Dienstagabend die wichtigsten Themen gewesen.

veröffentlicht am 07.02.2013 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 00:22 Uhr

Diplomingenieur Ralf Ottermann vom Ingenieurbüro Kirchner erklärte zunächst die Änderungen, die sich seit der letzten Versammlung ergeben haben. Demnach soll die Landesstraße „Auf dem Rähden“ vom südlichen Ortseingang bis zur Abzweigung nach Düdinghausen ab Ende April saniert werden, inklusive des östlichen Gehwegs, des Regenwasserkanals und der Wasserleitungen. Bürgermeister Kurt Blume sicherte auf Nachfrage zu, dass auch der Weg auf der anderen Straßenseite erneuert werden soll, dies werde man allerdings mit dem Bauhof in Eigenregie versuchen. An Kosten müssen die Anwohner Blume zufolge mit 1,50 Euro pro Quadratmeter rechnen – eine Nachricht, die nicht jedem Zuhörer gefiel.

Der Straßenaufbau, so erläuterte Ottermann, genüge heute nicht mehr den Anforderungen einer Landesstraße und müsse daher erneuert werden. „Wir bekommen ein Paket von 31 Zentimetern“, so der Ingenieur. Die Straßenhöhe soll sich dadurch jedoch insgesamt nicht oder nur minimal verändern.

Unklar ist noch, ob auch die Querungshilfe in Höhe des Mühlenwegs in die Bauarbeiten mit einbezogen werden kann, da hierfür noch weitere Verwaltungsschritte nötig sind. Sägewerksbetreiberin Karola Alder sorgte sich um die geplante Vollsperrung (vor allem für große Fahrzeuge), die mit dem geplanten Beginn der Arbeiten an der Flutgrabenbrücke am 21. Mai kommen soll und die eventuell sogar über die für die Brückenarbeiten avisierten drei Monate hinaus andauern könnte. Ottermann und Blume versicherten, dass hier eine Abstimmung mit den Firmen möglich sei.

Ein weiteres Problem sind die Bäume entlang der Straße. Sollte deren Wurzelwerk Probleme bereiten oder den Straßenbetrieb gefährden, müssten sie gefällt und neue Bäume angepflanzt werden – was den anwesenden Zuhörern, die sich dazu äußerten, angesichts drohender oder schon verursachter Schäden an Pflastersteinen und Mauerwerk auch durchaus recht wäre. Ein Ortstermin am 18. Februar soll hier Klarheit schaffen.




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