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BKK24 und VfL Bad Nenndorf kooperieren / „Gesundheitssport der Motor“

„Länger besser leben“ auch im Nordkreis

Bad Nenndorf (gus). Das Präventionsprogramm „Länger besser leben“ (LBL) der BKK24 hält nun auch Einzug im Schaumburger Nordkreis: Der VfL Bad Nenndorf ist ab sofort Partner der Krankenkasse in dieser Angelegenheit.

veröffentlicht am 07.12.2012 um 18:55 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 20:42 Uhr

Die Vorstände von Verein und Kasse sind sich einig, dass die Zusammenarbeit positiv für beide Seiten ist. Der VfL kann fortan seine Angebote auf der Internet-Plattform www.lbl-stadt.de hinterlegen. Um möglichst viele Interessenten zu erreichen, ist der entsprechende Link im Bereich „Gesundheit“ auf www.sn-online.de hinterlegt. Jeder Kurs, jedes Training und jedes sonstige Angebot taucht dort fortan auf.

Logisch, dass sich der VfL, einer der drei mitgliederstärksten Vereine des Landkreises, einen weiteren Zuwachs erhofft, wenn über „Länger besser leben“ zusätzliche Interessenten beispielsweise auf das eigene mehr als 15 Kurse umfassende Fitness- und Präventionsprogramm aufmerksam werden. Und dann daran teilnehmen. Nach Einschätzung der Vorstandsmitglieder Volker Thies und Günter Bade ist dies der ideale Weg, den Mitgliederstand von rund 1800 nochmals zu erhöhen.

Denn der Trend gehe weg von jahrzehntelanger, ununterbrochener Vereinszugehörigkeit. Vielmehr entscheiden sich zahlreiche Menschen nach aktuellem Bedarf für das Mittun in einem Verein. Und genau dort soll die Schnittstelle liegen: Wer über das LBL-Programm auf den Weg gebracht wird, sich mehr zu bewegen, kann sich direkt über VfL-Angebote informieren und beispielsweise Fitness-Kurse wie „Zumba“ oder Aerobic belegen. Thies: „Gesundheitssport war der Motor der vergangenen zehn Jahre.“

Die BKK24 profitiert davon ebenso, da die Krankenkasse nach Worten Schüttes gezielt auf Prävention setzt. Allerdings soll auch LBL einen Mehrwert bekommen, da Schütte das Projekt getrennt von der Kasse verstanden haben möchte. Mit dem Partner VfL Bad Nenndorf sollen auch in der Kurstadt die Teilnehmer-Fragebögen in Umlauf gebracht werden, auf denen Menschen ihre Alltagsgewohnheiten angeben. Ziel soll sein, Menschen täglich 30 Minuten mehr Bewegung, fünf Portionen Obst und maßvollen Umgang mit Zigaretten und Alkohol anzudienen, um „länger besser zu leben“.

Schirmfrau des Programms ist die ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Diese hat bereits erlebt, wie Obernkirchen und Stadthagen zu „Länger-besser-leben-Städten“ wurden (wir berichteten). Ob auch Bad Nenndorf bald dazu zählt, ist offen. Aber: „Ich will es nicht ausschließen“, so Schütte.




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