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Land fördert Frauenhaus bis 2009

Landkreis (rd). Die CDU-Fraktion im Kreistag begrüßt nach den Worten ihres Fraktionsvorsitzenden Gunter Feuerbach das Ergebnis der Haushaltsklausurtagungen der Landtagsfraktionen von CDU und FDP, die finanzielle Förderung von Maßnahmen für Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind, niedersachsenweit bis zum Jahr 2009 jährl ich um 280 000 Euro zu erhöhen.

veröffentlicht am 12.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

Das Land Niedersachsen fördere zurzeit landesweit insgesamt 40 Frauenhäuser, 27 Gewaltberatungsstellen und drei Mädchenhäuser. Mit diesem Aufstocken der Mittel, so Feuerbach weiter, würden die Landtagsfraktionen von CDU und FDP jetzt einen deutlichen Schwerpunkt bei der Gewaltprävention für Frauen setzen. Als konkrete Folge, so der Auetaler Kreistagsabgeordnete Torben Sven Schmidt, werde das Schaumburger Frauenhaus weiterhin bis 2009 jedes Jahr mit ungefähr 65 000 Euro vom Land Niedersachsen gefördert. Zudem würden die vom Land zur Verfügung gestellten Mittel für die Gewaltberatungsstelle für Frauen und Mädchen in Stadthagen namens "Basta" um 7000 Euro auf 35 000 Euro aufgestockt. Das Frauenhaus im Landkreis Schaumburg als Zufluchtstätte für misshandelte oder von Misshandlung bedrohte Frauen und deren Kinder beschäftige zur Zeit vier Mitarbeiterinnen auf Teilzeitbasis und sei rund um die Uhr für Hilfe suchende Frauen erreichbar. Im Jahr 2004 suchten beispielsweise 58 Frauen mit 60 Kindern Schutz in dem von der Arbeiterwohlfahrt geführten Haus. Fast 30 Prozent der Frauen verbringe dortüber einen Monat, erklärt Frauenhaus-Beiratsmitglied Marion Klose. In dieser Zeit würden die engagierten Mitarbeiterinnen insbesondere Beratung und Begleitung bei allen anstehenden Fragen der Alltagsbewältigung leisten. Besondere Aufmerksamkeit gelte den Kindern, die durch die in jungen Jahren erlebte häusliche Gewalt oftmals stark belastet seien.




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