weather-image
19°

Übergangslösung Straußweg bleibt länger in Betrieb / CDU erinnert an Handlungsbedarf für weiteren Kita-Neubau

„Land kneift und lässt Kommunen hängen“

BÜCKEBURG. Auch der Rat hat sich einstimmig für die Einrichtung einer weiteren Kindergartengruppe mit 25 Plätzen zum 1. August und einer weiteren Krippengruppe mit 15 Plätzen zum 1. Januar 2020 in der Übergangslösung am Straußweg ausgesprochen. Die CDU erinnerte daran, dass die Stadt mit einem weiteren Kita-Neubau weiteren Handlungs- und Finanzbedarf hat.

veröffentlicht am 15.03.2019 um 13:46 Uhr

Die Übergangslösung am Straußweg wird bis auf Weiteres in Betrieb bleiben.Foto: Archiv
4299_1_orggross_r-cremers

Autor

Raimund Cremers Redakteur zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der SZ/LZ? Dann melden Sie sich hier mit Ihren SZ/LZ -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Ursprünglich war geplant, die Container am Straußweg nach Fertigstellung der -Julianen-Kindertagesstätte im Frühsommer an den Vermieter zurückzugeben und den Standort auszugeben. „Aufgrund der stetig wachsenden Kinderzahlen müssen wir diese Lösung bis auf Weiteres aber weiter nutzen“, sagte Bürgermeister Reiner Brombach. 150 000 Euro muss die Stadt an Investitions- und Personalkosten aufbringen.

CDU-Fraktionschef Axel Wohlgemuth erinnerte nach einem Ortstermin daran, dass es sich um einen Behelf handelt, der im Sommer zu heiß wird, oder aber auch zu laut sein könnte. Und mahnte angesichts der stetig steigenden Anmeldezahlen für Krippen- und Kindergartenkinder: „Wir haben Handlungsbedarf.“ Die Stadt müsse zügig einen relativ großen Neubau schaffen – trotz des Neubaus der Juliane mit ihren 150 Plätzen: „Wir können froh sein, dass wir so große gebaut haben“, erinnerte er daran, dass auf dem Standort am Straußweg ursprünglich eine Krippe mit nur vier Gruppen gebaut werden sollte.

Für die Stadt stelle sich die Problematik der Finanzierung, denn ein Neubau mit zehn Gruppen werde um die zehn Millionen Euro kosten. Geld, dass Bückeburg zu stemmen habe. Denn die jüngste Entwicklung der nur teilweisen t-Übernahme der Beitragsfreiheit im Kindergartenbereich zeige, dass „das Land kneift und die Kommunen hängen lässt“. Bückeburg hat großen Handlungs- und Finanzbedarf. Wohlgemuth: „Wir sind gut beraten, wenn wir uns gemeinsam auf den Weg machen, ein Grundstück finden und bauen.“ Weitere Wortmeldungen gab es nicht.rc




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare