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Landeskirchenamt zieht um - was wird aus dem Herder-Haus?

Bückeburg. Kisten und Kartons packen, durchsortieren, was man noch so braucht oder was entsorgt werden kann, heißt es derzeit im Landeskirchenamt der Schaumburg-Lippischen Landeskirche an der Herderstraße.

veröffentlicht am 02.04.2015 um 15:05 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 13:22 Uhr

Bückeburg. Kisten und Kartons packen, durchsortieren, was man noch so braucht oder was entsorgt werden kann, heißt es derzeit im Landeskirchenamt der Schaumburg-Lippischen Landeskirche an der Herderstraße. Denn am 20. April wird umgezogen: in das neue Domizil an der Bahnhofstraße, dorthin, wo bis vor Kurzem noch die Sparkasse Schaumburg einige ihrer Abteilungen und während des Neubaus die Hauptstelle untergebracht hatte. Für 800 000 Euro hatte die Landeskirche nach ausführlicher Diskussion in der Landessynode das Gebäude gekauft, da das jetzt genutzte Gebäude nicht mehr den Anfordernissen entsprach: das Häuserensemble Herderstraße 27, 27 a, das Herderhaus, seit über 400 Jahren Oberpfarre der Landeskirche und das angrenzende Küsterhaus sowie das Haus Nr. 26, in dem derzeit das Bauamt der Landeskirche untergebracht ist Offen ist derzeit noch, was nach dem Umzug des Landeskirchenamtes mit dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäudeensemble an der Herderstraße wird.  Wie Oberprediger Dr. Wieland Kastning auf Anfrage mitteilte, ist in den verantwortlichen Gremien der Gemeinde noch nicht entschieden worden, ob die Häuser verkauft werden oder im Besitz der Gemeinde verbleiben. Noch in diesem Frühjahr soll aber eine Entscheidung getroffen werden.