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Verein für Rodenberg und Umgebung stellt neues Programm vor

Landfrauen schöpfen aus eigenen Ressourcen

Rodenberg (bab). Mindestens eine Veranstaltung pro Monat bieten die Landfrauen Rodenberg und Umgebung in ihrem Programm bis zum Frühjahr an. Und darin sind längere Fahrten nicht einmal enthalten. Wie Vorsitzende Marina Gellermann erklärt, greife der Verein jetzt auch auf die Talente in den eigenen Reihen zurück.

veröffentlicht am 09.08.2012 um 19:33 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 01:42 Uhr

„Wenn wir Ressourcen haben, warum sollen wir die nicht nutzen“, fragt Gellermann, gerade weil externe Seminarleiter oder Referenten immer einiges kosten. So wird zum Beispiel die neue Pressewartin der Landfrauen, Sabine Burczyk, nicht nur künftig die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen, sondern auch einen Kurs geben. Ihre Spezialität ist Peddigrohrflechten. Auch einen anderen neuen Programmpunkt betreut Burczyk: Die Landfrauen wollen einen regelmäßigen Treff im „Backhaus Aktiv“ ins Leben rufen. Der „Kreativkreis“ wird sich erstmals am Mittwoch, 12. September, von 18 bis 21 Uhr treffen und dann jeden 2. Mittwoch im Monat. „Traditionelle Handarbeiten mit modernen Elementen“ stehen dabei im Mittelpunkt.

Einsteigen wird der Verein in das neue Programm ebenfalls mit einer Neuheit am Dienstag, 21. August. „Wir heigln“, kündigt Gellermann an. Von 19 bis 20 Uhr steht auf dem Schlossplatz eine „Schnupperstunde“ der Freiluftbewegung auf „gewachsenem Boden“ nach dem Sportler Heinz Heigl an. Wie alle Angebote im Programm kann auch dieses von Nichtmitgliedern wahrgenommen werden. Weiter geht es mit einer Radtour am 24. August und einer Gartenbesichtigung am 1. September.

Wer die Landfrauen einmal kennenlernen möchte, hat am 8. September von 10 bis 17 Uhr die Möglichkeit, sie im Aktionszelt bei „Möbel Heinrich“ in Bad Nenndorf mit vereinten Kräften wirken zu sehen. In Kooperation mit dem Kreisverband und dem Verein aus Ohndorf/Waltringhausen zeigen sie dort in ihrer „Kaffeestube“ Kreativangebote.

Im Herbst besuchen die Landfrauen eine Floristikmeisterin, wollen „Wild kochen“, lauschen Vorträgen und Lesungen, bevor im Dezember die Weihnachtsfeier ansteht. Das neue Jahr beginnen sie mit einem Frühstück und beendet wird das vorliegende Programm im April. Auch zum Abschluss wagen die Landfrauen etwas Neues und wollen Geschmack am „Unkraut“ finden. „Essbare Wildpflanzen und Blüten“ stehen auf dem Speiseplan. Das Programm liegt in Rodenberger und Bad Nenndorfer Geschäften aus, kann bei den Ortsvertrauensfrauen erfragt werden und bei der Vorsitzenden Marina Gellermann, Telefon (0 57 23) 72 51.




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