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Juristisches Nachspiel der Heye-Insolvenz: Dresdner Bank muss keinen Schadensersatz leisten / Höltershinken prüft Berufung

Landgericht weist 200-Millionen-Klage gegen Bank ab

Obernkirchen. Hat die Dresdner Bank Ende Mai 2001 Zusagen an Heye-Glas nicht eingehalten? Und den damaligen Geschäftsführer Ulrich Buschmeier so massiv unter Druck gesetzt, dass diesem keine andere Möglichkeit blieb, als sofort Insolvenz zu beantragen? Insolvenzverwalter Stephan Höltershinken und die Mehrheitsgesellschafterin der damaligen Heye KG behaupten dies und werfen der Hauptgläubigerbank sittenwidriges Verhalten vor, das dem Unternehmen massiv geschadet habe. Ihre Klage auf Schadensersatz in Höhe von 200 Millionen Euro indes bleibt erfolglos: Das Landgericht Bückeburg sieht keinen kausalen Zusammenhang zwischen dem Abdrehen des Kredithahns und dem unverzüglichen Insolvenzantrag und hat die Klage verworfen.

veröffentlicht am 21.04.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:23 Uhr

Autor:

Frank Werner



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