weather-image
23°
×

Gemeinde Bad Eilsen bringt Kurpark auf Vordermann

Laternen erstrahlen jetzt in "holländisch antik grün"

Bad Eilsen (tw). Es geht Schritt für Schritt - und mit jedem wird der Kurpark schöner: Nachdem die Gemeinde Bad Eilsen im Frühjahr bereits die Fußwege im hinteren Teil der Gartenanlagen auf 1000 Metern Länge saniert hat (wir berichteten), erhält jetzt - fast - alles, was im Park aus Metall ist, einen frischen Anstrich. Darüber hinaus steht in Sachen des demnächst gleichfalls "aufgepeppten" Minigolfplatzes ein Pächterwechsel ins Haus.

veröffentlicht am 05.08.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:22 Uhr

"Wir haben von den Arbeiten an der Remise noch Farbeübrig, ,holländisch antik grün'", berichtet Horst Rinne. Der Bürgermeister. "Derzeit sind wir dabei, die Laternen im Bereich Musikmuschel (Schwerpunkt), Badehotel und Georg-Wilhelm-Haus in eben diesem Farbton zu streichen." Einschließlich der gemeinde-eigenen Leuchten sind das etwa 20. Der mitden Arbeiten betraute Maler schaffe etwa drei Laternenpfähle pro Stunde. Bereits fertig: Die Sperren an den Eingängen zum Kurpark, die schon jetzt "holländisch antik grün" strahlen. Am Mittwoch, 8. August, hat der Bürgermeister einen Termin mit Elke Unland, Verwaltungschefin des Rehazentrums. Dabei soll's unter anderem auch darum gehen, die Leuchten am Fürstenhof in die Farbgebung mit einzubeziehen. Doch die Laternen sind noch längst nicht alles, was der Maler unter den Pinsel nimmt. "Wir werden auch das Metallgitter am Tuffsteinbrunnen streichen", sagt Rinne. Es soll wieder (s)einen Anstrich in "antik holländisch bordeaux" erhalten. Anschließend ist die Brücke am Minigolfplatz dran, die in einem dunklen Blau gehaltenwerden soll. Bleibt dann noch Zeit, will die Gemeinde möglichst noch dieses Jahr (sonst 2007) den Minigolfplatz selbst in Angriff nehmen. Die Einfassungen der Spielfelder sind verrostet, das Bild ist alles andere als einladend. Eine Maßnahme, die umso wichtiger ist, als schon bald ein Betreiberwechsel ansteht: "Derjenige, der den Platz derzeit bewirtschaftet, will von sich aus aufhören", so der Bürgermeister. Die Gemeinde bemüht sich derzeit um einen Nachfolger, damit der Platz mit Beginn der Saison um Ostern 2007 neu eröffnet werden kann. Kontakt: Gemeindeverwaltung, Telefon (0 57 22) 8 86 50. Derweil haben sich Pläne, im Bereich des Brunnenhauses einen Olivenbaum zu pflanzen, vorerst zerschlagen. "Bauhofleiter Bertram Meier hat sich bei einem Spezialisten in Springe kundig gemacht. Ein derartiger Baum würde bis zu 1500 Euro kosten." Ein Preis, der der Gemeinde zu hoch ist. Erst recht, weil bei einem solchen in einem Pflanzcontainer wurzelnden Baum immer die Gefahr des Diebstahls besteht. Zur Erinnerung: Wie berichtet, hatten Unbekannte vor nicht all zu langer Zeit bei Nacht und Nebel zahlreiche Buchsbäume aus den Gartenanlagen entwendet. Mögliche Alternative: "Statt des Olivenbaumes", so der Bürgermeister, "könnten wir 20 bis 30 Oleander anschaffen". Die kosten in etwa dasselbe - und blühen herrlich.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige