weather-image
Einheitliche Straßenbeleuchtungszeit für alle Ortsteile / Extra-Licht für Jubelfeier

Laternen künftig per Funk einschalten

Rehren (la). "Warum ist eigentlich in manchen Ortsteilen die Straßenbeleuchtung länger an, als in anderen?" fragte während der Einwohnerfragestunde im Anschluss an die jüngste Ratssitzung Heinrich Bödecker aus Rehren. "Das liegt daran, dass die Dämmerungsschalter für die Straßenlaternen in einzelnen Ortsteilen nicht optimal ausgerichtet sind", erklärte Bürgermeister Thomas Priemer.

veröffentlicht am 29.12.2006 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:19 Uhr

In Rolfshagen könnten im nächsten Jahr bei der 700 Jahr-Feier di

Unterschiedliche Licht- und Schattenlagen der Dämmerungsschalter seien dafür verantwortlich. "Wo viel Schatten ist, bleiben die Straßenlaternen länger an, und an entsprechend helleren Stellen verkürzen sich die Einschaltzeiten", so Priemer. Allerdings sei er, gemeinsam mit Manfred Spenner von der SPD-Bau-AG, bereits seit einigen Monaten dabei, eine einheitliche Lösung zu finden. Über Funk sollen in Zukunft alle Straßenlaternen in den 16 Ortsteilen zur gleichen Zeit ein- und ausgeschaltet werden. "Alle 26 Schaltstellen im Auetal müssen dazu mit einem kleinen Empfänger ausgestattet werden", erläutert Priemer. Über eine Zentrale würde dann, gesteuert per Laptop oder Handy-Frequenzwellen, die Beleuchtung geregelt. "Das bietet drei große Vorteile", so Priemers Meinung. Zum einen könnten auf diese Weise weitere Energiekosten eingespart werden, zum andren wäre der Service für die Bürger verbessert, und drittens hätte man die Möglichkeit die Einschaltzeiten ohne großen Aufwand variabel zu gestalten. "Wenn zum Beispiel im nächsten Jahr in Rolfshagen die 700-Jahr-Feier stattfindet, dann könnte man die Straßenlaternen in diesem Ortsteil ohne großen Aufwand in der Nacht eingeschaltet lassen, damit nach der Feier alle den Weg nach Hause finden", erklärte Priemer. Die Kosten für das Projekt werden zurzeit ermittelt. "Ich hoffe, wir bleiben unter 10 000 Euro", so Priemer. Die Kosten sollen in jedem Fall im Haushalt 2007 vorgesehen werden.




Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare