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Samtgemeinde muss für Investitionen wegen sinkender Schlüsselzuweisungen Kredit aufnehmen

Lauenaus Schule und Freibad werden saniert

Samtgemeinde Rodenberg (bab). Wegen dringender Reparaturen im Freibad Rodenberg hatte die Samtgemeinde andere Sanierungen in den Bädern verschoben. Deshalb sollen nun im kommenden Jahr im Lauenauer Mineralbad die sanitären Anlagen umgebaut werden. Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann informierte den Ausschuss für Planungs-, Bau- und Umweltangelegenheiten über den Umfang der Sanierungsmaßnahmen an der Albert-Schweitzer-Schule.

veröffentlicht am 27.10.2010 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 07:22 Uhr

Einen Haushaltsansatz von 15 000 Euro hat der Ausschuss für die Sanierung der Sanitäranlagen im Freibad empfohlen. Dort, wo die Spinde untergebracht sind, sollen neue Toiletten – auch für Behinderte – eingerichtet und die Bereiche nach Geschlechtern getrennt aufgeteilt werden. Die Anlage entspreche nicht mehr den neuesten Standards, so Heilmann. „Deshalb sollten wir ruhig ein paar Euro in die Hand nehmen.“

Schwimmmeister Werner Zedler wies den Ausschuss bei dessen Besichtigung des Mineralbads noch auf das kaputte Planschbecken hin. „Das wird immer mehr Flickerei.“ Heilmann schlug während der anschließenden Sitzung vor, sich dafür alternative Produkte anzusehen. So könne das kleine Becken durch Fertigteile, „die nicht so anfällig sind,“ ersetzt werden.

Dann gab Heilmann den Politikern noch die Ergebnisse eines Instituts in die Hand, das den Zusammenhang zwischen energetischer Sanierung und Energieeinsparung im Auftrag der e.on-Avacon untersucht hatte. Demnach schlägt der Samtgemeindebürgermeister vor, außer mit dem Austausch von Fenstern und Türen mit der Installation eines Wärmeverbundsystems, der Dämmung der Geschossdecken und dem Einbau einer Gas-Brennwertheizung zu beginnen.

Auf rund 300 000 Euro schätzt Kämmerer Heilmann das Investitionsvolumen. „Wir werden all das nicht aus der Portokasse nehmen können“, kündigte er eine entsprechende Aufnahme auf dem Kreditmarkt an. Zudem würden die Schlüsselzuweisungen vom Land sinken. Das mache für die Samtgemeinde genau den Betrag aus, den sie in die Schule investieren müsse.




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