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Friller Frauen-Frühstückstreff gut besucht

Leeres Stoppelfeld oder volle Scheune

Frille (bus). Ein Vortrag von Angelika Böckmann hat am Sonnabend den Schwerpunkt des nunmehr achten Frauen-Frühstückstreffs der Kirchengemeinde Frille gebildet. Die aus Porta Westfalica stammende Referentin beschäftigte sich mit dem Thema "Leeres Stoppelfeld oder volle Scheune - wie bewerte ich mein Leben?" Etwa 80 Frauen aus den Ortschaften Frille, Wietersheim, Cammer und Päpinghausen waren der Einladung des von Helene Fehring geführten Vorbereitungskreises gefolgt.

veröffentlicht am 23.10.2008 um 00:00 Uhr

B evor "Stoppelfeld und Scheune" zur Sprache kamen, genossen die Teilnehmerinnen ein umfangreiches Frühstücksbuffet und nutzten die Zeit bis zum Referat, um während eines zwanglosen Plauderstündchens Gedanken und Neuigkeiten auszutauschen. Böckmann beleuchtete auf recht kurzweilige Art insbesondere Fragen der Lebensbilanz. Was als Gewinn und was als Verlust bewertet wird sowie der Umgang mit Schuld und Schuldgefühlen spielten zentrale Rollen. Humorvoll zitierte Weisheiten wie "eine Frau über 40 wird eher vom Löwen gefressen, als dass sie noch einen Mann findet", sorgten dafür, dass es dem Treff nicht an frohgemut stimmenden Aspekten mangelte. Die Referentin beließ es aber nicht nur bei der Rückschau, sondern vermittelte auch praktische Anstöße. So gelte es, möglichst nicht gegen Lebensphasen anzuleben, Ziele zu korrigieren und neu zu stecken sowie um das eigentliche Ziel zu wissen. Böckmann: "Wer seine Vergangenheit zurückholen will, verliert seine Zukunft." In einer anschließenden Diskussionsrunde bestand die Möglichkeit, das Vorgetragene ausführlich zu erörtern und um persönliche Gesichtspunkte zu ergänzen.




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